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Corona Tagebuch

Wieder arbeiten gewesen. Meine Woche blockfrei ist vorbei.

Meine Schicht verlief wie eine Regelschicht. In Baden-Württemberg fährt Regio mit einem Notfahrplan. Dieser soll sicherstellen, dass verlässlich Züge fahren und das verbliebene Personal ausreicht, dies zu bewerkstelligen. Es sind ja nicht nur Lokführer involviert, sondern Werkstattpersonal, Reinigung, Ersatzteillieferungen und vieles mehr ist ja bekanntlich ausgedünnt. Das liegt nicht nur an den Bahnen, sondern auch an Dritten, wie Zulieferbetriebe.

Aber wie bereits erwähnt, meine Schicht war nicht ausgedünnt.

Es sind wohl auch nur Leute unterwegs, bei denen es nicht anders geht. Insgesamt sehr ruhig.

Und während ich in Hochdorf warten muss, fährt doch tatsächlich eine Stadtbahn aus Karlsruhe auf dem Nachbargleis ein.

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Fern der Heimat, fährt die Stadtbahn durch den Schwarzwald, über Freudenstadt nach “ich  weiß nicht wohin.”

So wurde es vom Land Baden-Württemberg bestellt.

Zu meiner mitgeführten Grundausstattung gehört mittlerweile ein kleines Fläschchen mit verdünntem Clorix.  Damit ich gegebenenfalls eine Fläche abwischen kann. Einweghandschuhe, ein paar Papierhandtücher, ein kleines Pumpspray  Desinfektionsmittel für die Hände und einen Mundschutz. Den trage ich aber noch nicht.

Vesper und Mineralwasser schleppe ich auch mehr als gewohnt mit. Wo sollte ich unterwegs noch was kaufen können oder in der Pause hingehen um einen Kaffee zu trinken.

Alles etwas umständlich zur Zeit.

Bleibt gesund.

Corona Tagebuch

Das gestrige Wetter war ja schon richtig eine Einladung, zu Hause zu bleiben, Heizung aufdrehen, auf dem Sofa zu kuscheln oder herumlümmeln.

Welche Veränderungen habe ich nach 1 Woche festgestellt ?

Keine.

Ich befürchte, ich war schon immer im “WirbleibenzuHause” Modus. Denn so was von stinkfaul zu sein, ohne Gewissensbisse zu haben, muss wohl angeboren sein.

Schwierig wird es vielleicht, wenn man ständig zu eng aufeinandersitzt, weil es die Räumlichkeiten nicht ermöglichen, dass sich jeder in ein anderes Zimmer zurückziehen kann. Oder wenn man Kinder hat, deren Bewegungsdrang einfach da ist und die beaufsichtigt werden müssen.

Wir können dies zum Glück. Uns zurückziehen. Jeder geht in seinen Bereich und beschäftigt sich dort mit seinen eigenen Interessen.

Haltet alle durch. Auch diese Corona Scheiße geht vorbei.

 

Corona Tagebuch

Mein kleines Corona Tagebuch

Eine Woche leben wir jetzt mit Ausgangsbeschränkungen.

Gut, dass wir noch nach draußen dürfen, um Sport zu machen. Zwar nur alleine oder mit dem Partner, aber wir dürfen.

Sonst würde einem ja die Decke auf den Kopf fallen. Bei so schönem Wetter und dann nur zu Hause sitzen, wäre wirklich hart.

Wir gehen allen anderen aus dem Weg. Halten Abstand und spazieren über Feld- und Wiesenwege. Die meisten halten sich an diese Abstände und weichen auch aus. Einzelne haben es jedoch immer noch nicht kapiert und würden einen sogar noch anrempeln. Ich weiß nicht wie wenig bei diesen Leuten im Oberstübchen an Substanz vorhanden ist. Wahrscheinlich sind diese Zeitgenossen dumm wie Stroh.

Wir haben auf dem Balkon mit dem Elektrogrill gegrillt. Wir versuchen weniger zu essen, weil der Kalorienbedarf dürfte zur Zeit eher nicht sonderlich hoch zu sein.

Wir sind in der wärmenden Sonne gesessen. Wir haben Musik gehört. Ein wenig telefoniert und gechattet.

Das war es im großen und ganzen.

Die meisten unserer Freunde und Bekannten hängen wohl auch nur ab und machen nichts zu Hause. Wenn man sie fragt, was sie tun, antworten sie alle: “Eigentlich nichts.”

Früh ins Bett gegangen und lange geschlafen.

Corona Tagebuch

Der gestrige Freitag ist schnell erzählt.

Was habe ich gemacht ? Nix

Spülmaschine ausräumen, Waschmaschine und Trockner laufen gelassen, ein wenig gelesen, Kaffee auf dem Balkon getrunken und dort einfach nur herumgesessen, die Augen geschlossen, gedöst oder dem Vogelgezwitscher zugehört.

Habe ich mich dadurch entschleunigt ? Ein klares Nein. Nichtstun konnte ich vor Corona schon ganz gut.

Abends die letzte Folge der Serie StarTrek Picard angesehen. Das Ende der ersten Staffel empfinde ich als  zwiespältig. Auf der  einen Seite genial, auf der anderen wiederum, sehr verwundert. Ich möchte hier nicht spoilern, weswegen hier nichts weiter darüber geschrieben wird.

Insgesamt bin ich doch sehr verwundert darüber, bei wem das Corona Virus nachgewiesen wurde. Wo haben die sich angesteckt ? So viele Promis oder Politiker.

Sind in Wirklichkeit nicht schon viel mehr Menschen seit Wochen infiziert ? Hatten nicht viele im Januar und Februar eine “leichte Grippe” ? Ein Kratzen im Hals, leichter Husten, Unwohlsein, einen Tag Kopfschmerzen ? Und nach 3 oder 4 Tagen war es wieder weg. Die Arztpraxen waren zu dieser Zeit schon voll.

Ich befürchte die Dunkelziffer ist wirklich hoch.

Corona Tagebuch

#WirBleibenZuhause

Haben wir getan. Gestern. Ich zumindest. Frau musste arbeiten.

 

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Ein bisschen Haushalt erledigt. Ein bisschen Bürokram. Steuererklärung fertig gemacht und schweren Herzens abgeschickt.

Eine Trainingseinheit im Wohnzimmer durchgezogen. Ist natürlich kein Ersatz für das Gym. Aber um seine Fitness wenigstens annähernd zu erhalten, geht das für einen gewissen Zeitraum.

In das Hometraining habe ich zum Beispiel das klassische altbekannte Bauch-Beine-Po eingearbeitet.

Für die Beine bieten sich auch Kniebeugen an. Die kann man statisch durchführen. Also in die Kniebeuge gehen. Arme nach vorne und halten…halten…halten.

Andere Möglichkeit ist die Kniebeuge mit einem Bein, das andere liegt dabei abgewinkelt mit dem Schienbein auf einem Stuhl. Sauber ausgeführt, ist das eine harte Übung.

Liegestützen auf dem Boden und Liegestützen zwischen zwei Küchenstühlen. Man stützt sich dabei mit den Händen auf den Sitzflächen ab und geht mit dem Oberkörper so weit runter wie möglich und drückt sich langsam wieder nach oben.

Kreuzheben habe ich mit einem 25  kg Sack Reis gemacht. Ist nicht viel Gewicht, aber dann macht man eben statt 10 Wdh. das doppelte oder dreifache.

Schulter- und Nackenziehen geht auch mit dem Sack Reis. Als Ersatz für Kurzhanteln.

Die klassischen Dips, für den Trizeps, kann man an einem Stuhl machen.

Hatte zufällig noch einen Set Trainingsbänder zu Hause. Power Tube-Set. Das sind so Gummibänder mit Griff. Diese sind recht vielseitig verwendbar und gut für eine Reihe verschiedener Übungen.

Wenn man dann noch Planking in sein Training einbaut, ist man nach einer Stunde ziemlich k.o.

Wichtig ist dabei immer, alles sehr bewußt und kontrolliert auszuführen, weil dann ist die erforderliche Intensität gegeben.

Trainingsvideos,  Anleitungen und Ideen gibt es reichlich online. Extra Geld für eine App ausgeben, ist nicht notwendig.

Enjoy your #StayAtHome

Corona Tagebuch

Der Chronist des Corona Tagebuch notiert folgende dramatische Ereignisse des gestrigen Tages:

Langeweile ? Nein. Haben wir nicht. Als eher recht gemütlich würde ich es bezeichnen.

Ausschlafen, gefrühstückt, dabei lang mit der Frau geplaudert. Über dies und das. Ein wenig Frühstücksfernsehen geschaut, ein wenig Nachrichtensender gesehen. Auf dem Handy gedaddelt, FB, Twitter, Instagram. Nichts wichtiges, nur planlos darin herum geklickt.

Wäsche waschen, Trockner, aufräumen, Müll runter…

Es war zwar recht frisch draußen, aber die Sonne hat gescheint und man soll sich ja bewegen. Spaziergehen und Einkaufen sind noch nicht verboten. So haben wir beides miteinander verknüpft und sind zu einem Drogeriemarkt spaziert.

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Dort Dinge des täglichen Hygiene Bedarfs besorgt. In den Rucksack gepackt und nach Hause spaziert.

Wenig andere Leute gesehen. Aber wenn, dann haben sie das gleiche gemacht. Sport und täglicher Einkauf miteinander kombiniert.

Man soll zwar grundsätzlich zu Hause bleiben. Dinge des täglichen Bedarfs werden aber trotzdem benötigt. Warum soll ich dann in ein Auto steigen, wenn ich Zeit habe und mich etwas bewegen muss. Das könnten viel mehr Menschen machen. Rucksack umschnallen und zu Fuß zum Laden wandern. Dabei kommt man sich auch nicht gegenseitig in die Quere und macht eben einen großen Bogen um die anderen.

Den Rest des Tages im windgeschützten Bereich auf dem Balkon gesessen. Später was schönes gekocht. Ein wenig Serien gestreamt. Gibt ja derzeit ganz coole Sachen auf Prime Video.

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Da wird immer von Drosselung gesprochen. Ich kann nicht klagen. Aber wir haben auch kein DSL sondern Kabel. Bis letzten Monat Unitymedia und jetzt Vodafone. “Läuft wie Sau” 🙂

 

Corona Tagebuch

Vermutlich ist mein 

Corona Tagebuch

langweilig. Es passiert einfach nichts spektakuläres hier. So wie bei vielen anderen auch. Ihr seht, anderen geht es ähnlich wie euch. Die Zeit herumbringen, sich mit irgendetwas beschäftigen.

Und so sah der gestrige Tag aus:

Lange schlafen, gemütlich frühstücken. Danach 2 Stunden am Telefon plaudern. Mittagessen vorbereiten. Nachrichtensender eingeschaltet und zwischen den Kanälen herum gezappt. Fernseher wieder ausgeschaltet. Mittag gegessen, Nickerchen gemacht. Dann in den nächsten Supermarkt und Lebensmittel gekauft.

Alle hielten Abstand voneinander. Viele trugen Handschuhe. Auch wir benutzten Einweghandschuhe. Schon alleine der Gedanke daran, den Griff des Einkaufswagen in die Hand zu nehmen, ließ mich erschaudern. An der Kasse hat jeder die Abstandsmarkierungen beachtet.

Und dann sah ich das, was eben zu oft passiert. Ein circa 50-jähriger Mann vor uns rieb sich mit dem Finger seine Nase, dann griff er wieder zum Einkaufswagen, griff sich wieder ins Gesicht und dann in den Geldbeutel um bar zu bezahlen.

Und genau das ist ist. Genau deswegen ziehe ich Einweghandschuhe an. Ich gehe davon aus, dass der Mann sich unbewußt so verhält. Oder vielleicht auch, weil er es wirklich nicht besser weiß.

Nach dem Einkauf nach Hause. Hände gewaschen. Lebensmittel verstaut und Hände nochmal gewaschen.

Gut, dass wir nur in unserer Bewegungsfreiheit nur eingeschränkt sind und noch nach draußen dürfen, um etwas Sport zu machen.

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Nach draußen, etwas joggen, Gymnastik machen, durchatmen, sich bewegen. Was für eine Wohltat. Auch wenn es nur 1 Stunde ist.

Abends habe ich die letzte Folge Picard vom Freitag auf Prime nachgeholt. Dann bei “Wer wird Millionär” geschaut, wie jemand tatsächlich die Million abgeräumt hat.

Und schon war der unspektakuläre, langweilige Tag vorbei.

Corona Tagebuch

Mein persönliches Corona Tagebuch,

berichtet ein wenig aus unserem Alltag.

Etwas schläfrig war dann der gestrige Tag doch insgesamt. Nach den ganzen Nachtschichten und der doch vorhandenen Anspannung immer von anderen wegzubleiben, auf Symptome zu achten, ob das Gegenüber hustet, schnupft oder fiebrig aussieht.

Auch wenn es nicht offensichtlich erscheint, unbewusst macht man ja doch einen Bogen um fremde Personen und auch unter Arbeitskollegen hält man ausreichend Abstand.

Ein wenig ferngesehen, ein Nickerchen auf dem Sofa gemacht, auf dem Balkon in der Sonne gesessen, Espresso getrunken.

Ups, es klingelte am Nachmittag und meine neuen Kopfhörer wurden geliefert. Ausgepackt und gleich getestet.

Und dann so gegen 16:00 h die Sportsachen angezogen und gemeinsam mit der Frau nach draußen gegangen. Joggen gehörte bisher nicht zu meinen bevorzugten Sportarten, aber was bleibt derzeit anderes übrig. Das Fitnesscenter ist ja zwangsgeschlossen.

Nun sind wir auch froh darüber, dass wir es nur 100 Meter bis ins Grüne haben. Wir sind gleich außerhalb und können durch Wald und Wiesen. Wenn wir eine Ruhebank sahen, haben wir uns an dem Sitz abgestützt und Liegestützen gemacht.

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Gerne hätten wir auch Klimmzüge gemacht. Aber leider war selbst dieser kleine Spielplatz gesperrt und wir konnten nicht an das Klettergerüst. Gehofft hatten wir ja, dass die Stadt diesen kleinen versteckten Platz vergessen hätte, so wie er aussieht. Aber im Schilder aufstellen sind sie doch ganz gut.

Abends ein wenig TV geguckt und früh schlafen gegangen.

Corona Tagebuch

Vergangene Nacht war das erst mal die letzte Schicht für eine Woche. Dies war schon seit Anfang des Jahres so vorgeplant und ist Teil meiner Altersteilzeit.

Somit geht es weiter in meinem persönlichen Corona Tagebuch.

Die Schicht war insgesamt sehr ruhig. Am Sonntagabend war ich nur auf der Kulturbahn mit einer Regionalbahn unterwegs durch den Schwarzwald.

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Es waren alle sehr vernünftig und vorsichtig. Die wenigen Fahrgäste hielten deutlichen Abstand voneinander und verteilten sich in dem Triebwagen.

Aber eine Ausnahme gibt es halt immer. Es tut mir leid es sagen zu müssen, aber es war wieder mal ein Jugendlicher, der es immer noch nicht gerafft hat.

Bei der letzten Fahrt steigt in allerletzter Sekunde ein vielleicht 18 -/ 19-jähriger in den ansonsten komplett leeren Zug ein. Zielsicher setzt man sich auf die Sitze hinter dem Führerstand. Holt das Taschentuch heraus und rotzelt rein. Das kann ja wohl nicht wahr sein, dachte ich. Und kurz darauf prustet er wieder in sein Papiertaschentuch.

Ich habe dann zu ihm gesagt: “Setzen Sie sich bitte woanders hin. Der Zug ist komplett leer. Da müssen Sie sich nicht so nahe hinter mich setzten”.

Die meisten kennen wahrscheinlich schon seine Antwort, noch bevor sie gelesen wurde.

Er fragte : “Warum ?”

Ich: “Weil wir in der Coronakrise sind und Abstand halten sollen.”

Er: “Ich bin nicht von Corona erkrankt. Ich habe Heuschnupfen.”

Ich: “Bitte ? Es ist mir egal, was Sie meinen. Gehen Sie bitte.”

Natürlich machte er keine Anstalten den Abstand zu vergrößern.

Ich wurde daher nachdrücklicher “Geh´sofort woanders hin. Man muss nicht infiziert sein, um andere anzustecken. Außerdem, vielleicht bin ja ich schon infiziert. Weißt du das:”

Weshalb muss man manche Jugendliche in diesem Ton anreden, damit sie es verstehen ?” Da will man höflich sein, aber das kommt mental nicht an.  Er stand dann auf und ist nach hinten gegangen.

Es mag ja sein, dass der junge Mann tatsächlich Heuschnupfen hatte und es täte mir auch leid, wenn es so ist.  Aber weshalb muss man da Diskussionen führen. Ich hätte ihn auch aussteigen lassen können. Wir haben dazu so Aussteigekarten bekommen. Dem muss er Folge leisten, sonst macht er sich strafbar. Natürlich hätte ich dann auch die Polizei anrufen müssen und geschildert, dass da einer herumrotzelt und sich die Augen reibt. Dann hätte er ein richtiges Problem gehabt.

Zum Feuerabend , auf der Fahrt nach Hause, mitten in der Nacht um 02.00 h, war ich offensichtlich der einzigste unterwegs. Und 2 Polizeiautos habe ich noch gesehen.

Und heute früh ist alles so ruhig hier im Wohnviertel. Viele Anwohner scheinen nicht bei der Arbeit zu sein, falls man dies an Hand der geparkten Autos rückschließen kann.

Man hört Staubsauger. Man hört wie sich Mütter und Töchter zanken. Die Straße ist wie ausgestorben.

 

 

Corona Tagebuch

Die unendliche Fortsetzungsgeschichte ?

Corona Tagebuch

Eine weitere Nachtschicht erfolgreich hinter mich gebracht. Von Samstag um 17.00 h bis Sonntag 04:00 h.

So arbeiten zum Beispiel Lokführer, die ja bekanntlich systemrelevante Tätigkeiten ausüben.

Dazu gehörten letzte Nacht mehrere Regionalexpress (RE), die ich “rum und num” fuhr. Dazu gehörte auch rangieren in die Fahrzeugreinigung und Desinfektion um dort zwischenzuparken, damit die Reinigungstrupps die Züge wieder in Ordnung bringen.

Dazu gehörten auch Abschlußdienste. Bei diesen wird die Lok und der Wagenpark nach vorgegebenen Regeln durch den Lokführer auf für ihn erkennbare Mängel untersucht.

Dazu gehörte in dieser Nachtschicht auch vorbereiten des ersten Regionalexpress, welcher unseren Standort am morgen verlässt. Diese Tätigkeit dauert gut und gerne rund 1 Stunde, in welcher der Lokführer eine Reihe von Prüfungen und Tests an einem Zug und der dazugehörenden Lok durchführt. Dies muss er übrigens mit seiner Unterschrift dokumentieren. Sicherheit geht immer vor Pünktlichkeit.

Und mein Passierschein A38 kam per eMail auf mein Diensttablett. Also diese Bescheinigung, dass ich bei einer Ausgangssperre unterwegs sein darf, sofern es dienstlich ist.

Insgesamt empfand ich gestern und die Nacht als bedrückend. So habe ich meine Welt noch nie erlebt. Kaum jemand in den Zügen. Leere Bahnhöfe. Nur 3 andere Autos sah ich auf meinem Nachhauseweg. Und das in einer Nacht von Samstag auf Sonntag. Irgendwie gruselig.