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Hardenburg und Klosterruine Limburg

Kommst du zufällig nach Bad Dürkheim, musst du nicht unbedingt zu dem völlig überlaufenen und touristisch bis zum geht-nicht-mehr vermarkteten größten Weinfass der Welt.

Es gibt wunderbare und schöne Alternativen. Einfach dieses Weinfass links liegen lassen und wenige Kilometer weiter zur Hardenburg fahren.

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Auf einem der Wanderparkplätze parken und nach oben wandern. Wobei es gar keine richtigen Wanderungen sind, sondern eher kurze Spaziergänge den Berg wenige Hundert Meter hoch.

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Manchmal findet der Wanderer dort ein Burgfräulein 🙂 welches ins Tal hinabschaut.

Während der derzeitigen Coronabeschränkungen ist die Hardenburg nicht komplett zu besichtigen, sondern nur Teile, an denen Besucher aneinander vorbeigehen können. Der Eintritt ist deswegen auf 2.- € reduziert.

Nicht weit davon entfernt ( 10 Autominuten)  kann man sich dann noch die Klosterruine Limburg ansehen.

foto Kloster

Auch dort muss man zur Zeit mit Zugangsbeschränkungen rechnen. Aber diese Ruine ist vormittags nicht überlaufen, so dass man ohne Probleme die Anlage betreten kann. Und es koschtet nix, was den Schwaben in mir freut.

Innenhof Foto

Grundsteinlegung für dieses ehemalige Kloster war immerhin auch schon anno 1030

In einem kleineren Seitenhof befindet sich ein sehr idyllisch liegendes Restaurant, welches derzeit nur draußen im Hof bewirtschaftet ist und zumindest Sonntags nur nach vorheriger  Tischbestellung zugänglich ist. (Platzangebot – Corona Einschränkungen).

 

Stromerzeugung in Kalifornien

Regenerative Stromerzeugung in Kalifornien

Auf unserem Roadtrip durch den Westen der USA, sind wir an gigantisch großen Anlagen vorbeigekommen, wie man sie nur bauen kann, wenn man Platz im Land hat. Und zwar sehr viel Platz.

Ein riesiger Windpark, der sich auf über 51 Quadratkilometer ausdehnt, befindet sich neben der Interstate 10. Von Los Angeles kommend Richtung Las Vegas. Östlich von White Water und noch vor Palm Springs. Die Straße nennt man auch Christopher Columbus Transcontinental Hwy.

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Meilenweit fährst du an Windrädern vorbei, die sich dort durch das weitläufige Tal, bis auf die Anhöhen verteilt. Gigantisch. So dass wir es alleine von der Größe her, nicht mal annähernd fotografieren konnten. Die Anlage gibt es bereits seit Anfang der 80er Jahre, wurde immer weiter ausgebaut. Und auch heute noch sieht man, wie dort immer noch Windräder in allen Größen aufgebaut werden.

Eine andere Anlage, die sehr beeindruckend ist, findet man an der Interstate 15. Circa 1 Stunde von Las Vegas, in Richtung Baker, entlang des Mojave Fwy.

Ivanpah. Das weltgrößte Sonnenwärmekraftwerk.

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Dort lenken unzählige Spiegel das Sonnenlicht auf Solartürme.

Das ist so grell, dass du nicht ohne Sonnenbrille in Richtung dieser Türme sehen kannst.

Beide Anlagen beeindruckten uns sehr während dieser Rundreise, wegen ihrer Größe und Ausdehnung.

Kalifornien im November

Kalifornien im November ?

Wie ist das, im November nach California zu reisen ? 

Das hatten wir uns die vergangenen Monate wiederholt gefragt. So richtig klare Antworten fanden wir darauf keine.

Aber weil wir nur im November 4 Wochen Urlaub am Stück machen konnten, haben wir es gewagt, im November dort hinzufliegen und eine Rundreise zu machen.

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Der November gilt dort allgemein als regnerisch, windig und kühl. In der Gegend um San Francisco ist es dann wie im Spätherbst in Deutschland. In den Bergen liegt Schnee, denn es handelt sich um Hochgebirge und den Yosemite Nationalpark kann man somit nicht besuchen.

Jedoch kann man in den Süden reisen. Richtung Los Angeles wird es immer wärmer und beinahe sommerlich.

Fährt man an der Küste entlang, kann es durchaus sehr neblig werden und wenn man Pech hat, sieht man von der Pazifikküste nichts oder sehr wenig.

Der Pazifik bringt Kühle und Wind mit sich, so dass man selbst bei Sonnenschein mit einer warmen Jacke gut bedient ist. Und trotzdem ist man immer falsch angezogen. Zu warm, zu kalt, zu nass, zu sonnig. Wie auch wir es bei uns vom Herbst so kennen.

Oder man hat wettertechnisch Glück. So wie wir. Die meiste Zeit waren die Temperaturen sehr angenehm und es regnete nicht. Häufig hatten wir strahlend schönes Wetter. eine leichte Jacke war in Küstennähe jedoch meistens erforderlich.

Im Landesinneren tagsüber T-Shirt Wetter und nachts kühle 8 Grad Celsius.

Erst ganz zum Schluß der Reise kam richtig schlechtes Wetter auf, mit Sturm und Regen.

Was für uns reisetechnisch insgesamt gut war, bedeutete jedoch für Kalifornien teilweise Waldbrände. Es war die Vormonate insgesamt zu trocken und es fehlte der dringend benötigte Regen.

Man kann also durchaus im November nach Kalifornien reisen, sofern man sich am Herbstwetter nicht weiter stört und seine Reise entsprechend so plant, dass man bestimmte Regionen erst gar nicht besucht.

 

 

Tunnelangst ?

Tunnelangst ?

Habe ich nicht. Weiß aber von Reisenden, die in einem Tunnel Angst haben.

tunneleinfahrt

Mit 100 Km/h fährt der Zug der Baureihe VT 612 an dieser Stelle. Es sieht dramatischer aus, wie es tatsächlich ist.

imtunnel

Im Tunnel sieht es dann für den Lokführer so aus, wie auf dem Foto. Und er sieht Licht am Ende des Tunnels.

Und schon ist der Zug wieder draußen. Also kein Grund zur Panik oder um Angst zu haben. Da ist nichts weswegen man sich fürchten müsste.

Unterwegs mit dem RE auf der Schwäbischen Alb

Unterwegs mit dem RE auf der Schwäbischen Alb

Tunnelblick
Tunnelblick

Foto oben ist von Tübingen nach Sigmaringen mit dem RE 3251

Nahe Herbertingen
Nahe Herbertingen

Das Foto entstand von Herbertingen in Richtung Mengen. Es ist von heute aus dem RE 3254 und es ist recht winterlich auf der Alb.

bei Mengen
bei Mengen

Das Bild ist kurz vor Mengen. Man sieht links die Firmen, die sich auf und am Gelände des ehemaligen Militärflugplatz angesiedelt haben.

612-012
612-012

Der entgegenkommende VT 612-012 in Storzingen. Dort kreuzen planmässig die RE die mit Neigetechnik unterwegs sind.

 

Arbeiten in Kanada

Arbeiten in Kanada. Ein Traum von vielen. Hier habe ich ein Jobangebot der Canadian Pacific Railway.

Jobangebot
Jobangebot

Der Nachteil: Das Angebot ist schon ein paar Tage alt. Um genau zu sein, es ist vom 20. April 1883. Und viel Geld gibt es auch nicht. Nur 1.50 $ am Tag. Melden musste man sich damals in den Cypress Hills. Waren nur 600 Meilen von Winnipeg entfernt. Zu damaligen Zeiten sicherlich eine halbe Weltreise.

Autofahren in Kanada

Autofahren in Kanada ist absolut kein Problem. Der deutsche Führerschein ist im Urlaub gestattet. Es herrscht Rechtsverkehr. Und die Kanadier fahren und verhalten sich auch nicht anders als die Autofahrer in Deutschland.

ampel-hinter-kreuzung

 

Ein wesentliche Besonderheit ist jedoch der Standort der Ampeln. Diese stehen hinter der Kreuzung. Da gewöhnt man sich aber gleich dran. Rechtsabbiegen bei Rotlicht ist erlaubt, wenn man zuvor angehalten hat und beim abbiegen niemanden gefährdet. Beim Linksabbiegen nicht erschrecken, wenn man auf einmal eine rote Ampel direkt vor sich hat. Diese gehört den Autofahrern gegenüber, also denen die man vor dem Abbiegevorgang aus der Straße rechts kommend hatte. Weiterfahren, auch wenn die Reflexe etwas anderes wollen.

bruecke

 

Wie man bei der Fahrt über diese Brücke in Vancouver sieht, fährt dort auch jeder auf seiner Spur. Meistens fährt man nach dem überholen wieder auf eine der rechten Spuren. Bei dichterem Verkehr wird allerdings auch rechts überholt. Also aufpassen. Ob es erlaubt ist, weiß ich nicht. Sie machen es halt so.

An Kreuzungen ohne Ampeln stehen meistens Stopschilder mit einem Zusatzschild : 4 Way Stop oder 2 Way Stop.

Beim 4-Ways-Stop muss jeder anhalten. Es fährt zuerst wer zuerst da war. Klappt in der Regel gut, außer man steht tatsächlich gleichzeitig mit einem anderen Auto an der Kreuzung. Dann muss man sich eben einig werden.

Am 2-Ways-Stop ist das dann so, dass die Querstraße eine Vorfahrtstrasse ist. Also auch nichts besonderes.

ueberlandstrasse

Außerhalb von Städten ist es ziemlich ruhig auf den Straßen. Erlaubte Geschwindigkeiten sind dann zumeist 80 km/h oder durch Schilder angeschrieben, so dass es oft auch 100 oder 110 sein können. Man achte dabei besonders auf LKW´s. Denn diese lassen es auf den einsamen Strassen richtig gut laufen.

einsame-strasse

Und nicht selten, ist man ganz alleine. Tankstellen sind selten. Es steht dann meistens noch ein Hinweis angeschreiben, dass die nächste sich in soundsoviel Kilometern Entfernung befindet. Das bedeutet, dass man in Kanada wirklich rechtzeitig tanken sollte, wenn man Überlandfahrten macht.

Und wie immer: Alle Fotos auch im Photo Blog in größerer Auflösung anzusehen.

 

Lkw blockiert Bahnlinie

Ein Lkw blockiert die Bahnlinie zwischen Esslingen und Plochingen

lkw_blockiert_bahn

 

Gestern Nachmittag, kurz nach 16.00 h, kam es bei Esslingen zu einem tragischen Verkehrsunfall. Der Fahrer eines 40 to Lkw bekam Herz-Kreislaufprobleme und sein Lkw rollte direkt ans Gleisbett. Der Fahrer verstarb leider.

In diesem Beitrag hier, möchte ich aber etwas ganz anderes näher erklären. Für den bahntechnisch unbelasteten Leser sieht es ja so aus, dass er sich fragt, warum fahren dann die Züge nicht einfach auf den anderen Gleisen weiter ?

Als erstes laufen ja Notrufe in den Notrufzentralen auf. Da heißt es dann zum Beispiel : Lkw im Gleis, Lkw ins Gleis gefallen usw.

Zu diesem Zeitpunkt weiß ja in den Notrufzentralen niemand 100 prozentig, wo das ist, wie sieht es dort tatsächlich aus, liegt der ganze Lkw auf den Schienen u.v.m.

Daher müssen zunächst alle Züge in diesem Bereich sofort angehalten werden.

Dann eilen Rettungskräfte wie Notarzt, Feuerwehr, Polizei an die Unfallstelle. Von der Bahn kommen Notfallmanager und dessen Helfer. Die Strecke muss immer noch für Züge komplett gesperrt bleiben um das Leben der Helfer nicht zu gefährden. Niemand kann zu diesem Zeitpunkt sagen, wo sich die Helfer aufhalten. Und ein Zug kann nun mal nicht so fahren und bremsen wie ein Pkw und einfach ausweichen.

Desweiteren weiß man ja nicht, welches Rettungsgerät die Feuerwehren einsetzen müssen. Oberleitungen müssen abgeschaltet werden.

Die erste Priorität der Rettungskräfte liegt natürlich nicht in Reisenden die von A nach B wollen, sondern darin Leben an der Unfallstelle zu retten und weitere Schäden abzuwenden.

Da vergeht eine halbe Stunde wie nichts, in denen kein Zug fährt.

Wenn dann die Erstmaßnahmen beendet sind, können sich die Rettungskräfte koordinieren und besprechen, wie und was als nächstes getan wird. Und wenn dies gekärt ist, können Züge weiterfahren. Aber da ist natürlich ein unglaublicher Stau aufgelaufen, der wie im Dominoeffekt Auswirkungen auf die gesamte Region an. Und da ja der Fernverkehr auch stand, hat so ein Unglück Auswirkungen auf die gesamte Republik.

Da muss man dann wirklich ein Lob aussprechen an Reisende, die in Esslingen sagten, das beste wird sein, sie gehen 1 Stunde in die Stadt ein Eis essen. Danach sieht man weiter.

Was ich aber überhaupt nciht nachvollziehen kann, ist der Ruf nach Ersatzbussen. Wo sollen diese denn herkommen ? Wer soll diese sich im Berufsverkehr “schnitzen” ? Es sind doch Tausende von Reisenden gestrandet. Woher soll man die Fahrer nehmen ? Und erreicht man ein Busunternehmen, heißt das noch lange nicht, dass die einen Fahrer haben, der von den Lenkzeiten her überhaupt noch fahren darf.

Und in Esslingen brach natürlich auch ein Straßenverkehrschaos aus, wenn eine wichtige Straße komplett gesperrt ist.

Am besten ist es in so einer Situation, man nimmt sich etwas zu lesen heraus und wartet geduldig. Irgendwann geht es dann schon weiter. Zeitangaben kann sowieso niemand machen. Die Rettungskräfte helfen und retten, sind aber nicht hellseherisch veranlagt.

Wenn man an einem Bahnhof wartet, geht man einfach einen Kaffee trinken und kommt nach einer Stunde wieder. Am Bahnsteig passiert ja eh´nichts und wenn dann doch der erste Zug wieder fahren darf, ist der so voll, dass man es bereut mitgefahren zu sein.

Die Strecke zwischen Stuttgart und Plochingen ist auf 4 Gleisen sehr dicht befahren. S-Bahnen, Regionalexpress, IC, ICE, Güterzüge. Die folgen sich teils im Signalabstand bzw Blockabstand. So waren gestern 50 Züge direkt und unmittelbar betroffen.

 

Eintritt in die USA

Ab 8. September bezahlen Reisende Eintritt in die USA. 14.- USD.  Zahlbar im voraus.

Ab wann verlangen wir für Europa Eintritt für Reisende aus den USA ? Ich schlage 10.- Euro vor, zahlbar in Euro und nicht umgerechnet in USD.