Kategorie-Archiv: Reise

Santa Barbara im November

Santa Barbara im November

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Während unseres Road Trip durch Kalifornien auf dem Highway 1, in Richtung Süden, war Santa Barbara der erste Ort mit sehr angenehmen und warmen Temperaturen. Die Tage zuvor waren teils sehr herbstlich und frisch.

Diesen Stop haben wir zu einem längeren Spaziergang genutzt und die Sonne sehr genossen.

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Eine sehr schöne und gepflegte Stadt, bei der sehr viele Gebäude im Kolonialstil erhalten wurden, saniert und auch neu gebaut werden. Dieses Foto oben zeigt den Bahnhof.

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Und hier seht ihr einen der wunderschönen Sandstrände.

Santa Barbara hat einen gehobenen Tourismus und entsprechende Preise in den Motels, Hotels und Restaurants.

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Amtrak

Auf dem Foto seht ihr einen der luxuriösen Amtrak Personenzüge. Auf dieser Zuglinie kann man von Seattle nach Portland, San Francisco bis Los Angeles reisen.

Hätten wir geahnt, dass Santa Barbara so schön ist, wären wir länger geblieben. Aber wir hatten am Vormittag bereits unser Motel für die kommende Nacht online gebucht. So blieb es bei einem Spaziergang und der Road Trip führte uns weiter nach L.A.

Pismo Beach im November

Pismo Beach im November

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Nur wenige verirren sich in den Wintermonaten an den sehr breiten und langen Sandstrand. Und trotz allem, Surfer sah man im Pazifik auf die Welle warten.  Mir persönlich wären da jedoch die Füße abgefroren.

Während unserem Roadtrip über den California Highway 1, von San Francisco in Richtung Süden, hat es sich so ergeben, dass wir in Pismo Beach übernachteten. In diesem Badeort findet man sehr viele Motels in Strandnähe, in der Preisklasse 50.- bis 80.- USD, pro Zimmer natürlich.

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Auf dem breiten Holzsteg lässt es sich schön spazieren gehen, während der Wind vom Pazifik kräftig um die Nasen weht.

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Dort befinden sich mehrere Surf Shops und Sportbekleidungsgeschäfte. Es wurde auch renoviert und repariert, so dass es in der Saison 2020 sicherlich sehr viel mehr Möglichkeiten gibt, als im Winter.

Einige Restaurants waren geöffnet. Das eine war eine überdachte große Strandbar. Sehr einfach, aber eben so gestaltet, dass man leger mit Beachbekleidung rein kann. Es gab noch ein Pub, etwas mexikanisches und einen Coffeshop – Dinners Verschnitt.

In den Wintermonaten ist der Ort etwas verschlafen, während Pismo Beach im Sommer ganz sicher ein sehr lebhafter Ferienort ist.

Um etwas zu frühstücken, sind wir den “Insidertipps” aus den bekannten Reiseempfehlungs- und Buchungsportalen gefolgt und in die nahegelegene Old West Chinnamon Rolls Bäckerei.

Dort werden eine Art Zimtschneckenstücke hergestellt. Die kann man sich aufwärmen lassen, sich dort in dem eher ungemütlichen Raum auf Plastikstühle setzen und verspeisen.

Der Kaffee war frisch, stark und gut. Die Chinnamon Rolls konnte wir nicht essen. Ich habe sie nur probiert, eingepackt, mitgenommen und später weggeworfen. Die sind so was von süß. Das scheint nur Teig und Zucker zu sein. Da kleben alle Finger anschließend. Da haut es dir den Blutzuckerwert in Rekordhöhe oben raus. Aber wer es mag…., dem sei es gegönnt.

 

Die Seelöwen bei San Simeon

Die Seelöwen bei San Simeon

Ein beeindruckendes Naturspektakel in den Wintermonaten von November bis März.

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Nach dem als Big Sur bekannten Küstenabschnittes am Highway 1, öffnet sich die Landschaft und führt hinunter ans Meer. Ein paar Meilen vor dem Ort San Simeon befindet sich direkt am Strand ein Parkplatz im festgefahrenen Sand.

Von dort gelangt man nach wenigen Metern Fußweg auf einen Holzsteg. Von diesem lässt sich aus nächster Nähe eine Seelöwen Population beobachten.

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Die Tiere lassen sich von den Menschen in keinster Weise stören. Sie liegen am Strand in der Sonne, dösen und viele scheinen ständig zu streiten. Es riecht dort ziemlich heftig, um nicht zu sagen, es stinkt wie…xxxx

California Highway 1 Big Sur

Der California Highway 1 mit der als Big Sur bekannten Region

Von Monterey über Carmel-by-Sea in Richtung L.A

Von unserem Motel in Monterey ging es schnell über den dort 4-spurigen Highway 1 an Carmel-by-Sea vorbei. Danach wird die Strecke wieder traumhaft schön zu einer kurvigen Küstenstraße.

Wir haben dann jedoch noch einen Abstecher an den berühmten Carmel-by-Sea Beach gemacht. Allerdings nur um einen Blick darauf zu werfen, wenn wir schon mal da sind.

Kurvig führte die Küstenstraße uns weiter in Richtung Süden. Viele Aussichtspunkte laden zum anhalten ein. Wie bereits erwähnt, waren wir im November unterwegs und mit jeder gefahrenen Meile wurde es herbstlicher.

Auf den Fotos ist nicht zu erkennen, wie lausig kalt der Wind vom Pazifik her kommend kräftig geblasen hatte.

Wir versuchten wettertechnisch unser Glück im Pfeiffer Big Sur State Park. In der Hoffnung dort windgeschützt wandern zu können.

Temperaturmäßig war es dort in Ordnung. Aber der State Park hat uns nicht so richtig überzeugt. Im Grunde ist das dort nichts anderes, als bei uns in den Mischwaldgebieten in Süddeutschland. Also nicht unbedingt das, was uns an Kalifornien interessiert hätte.

Deswegen haben wir den State Park nach einer vielleicht einstündigen Bewegungsrunde verlassen und die 10 $ Tageskarte pro Auto abgeschrieben.

Weiter ging die Fahrt an der nebeligen und windigen Küste über Brücken und an einigen Baustellen vorbei.

Ein im Frühjahr sicherlich wunderschöner Küstenabschnitt. Es gibt auch immer wieder Zufahrten ans Meer hinunter.

Bis sich irgendwann die Küstenstraße flacher wird und auf Meereshöhe hinunter führt.

 

Point Lobos Wanderung

Unser Roadtrip führte uns südlich von Monterey und Carmel. Dort ist eine schöne Wanderung im Point Lobos Reserve möglich.

Ihr findet in diesem State Park verschiedene Trails, in unterschiedlicher Länge. Die Touren sind alle leicht und dauern zwischen einer halben und vollen Stunde. Kombiniert man die einzelnen Wanderwege, kommen ein paar Stunden zusammen.

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Im Schatten wandert man unter Zypressen, die der Wind am Pazifik bizarr geformt hat. Der Weg führt oben entlang der Felsenküste. Festes Schuhwerk ist unbedingt erforderlich, denn teilweise klettert man über Felsgestein.

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Grandiose Aussichten in kleine Buchten laden zum verweilen ein.

Ein anderer Weg wiederum ,führt um einen recht kahlen Hügel, von welchem sich Seelöwen und Seevögel beobachten lassen.

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Oder man wandert nach unten an den felsigen Strand.

Man kann in Point Lobos einige angenehme Stunden in der Natur verbringen.

Der State Park kostet normalerweise Eintritt. Da jedoch die Zufahrt zu den Parkplätzen wegen des Besucheraufkommens gesperrt war, parkten wir auf dem Seitenstreifen des Highway 1. Zum eigentlichen Eingang waren wir deswegen schon mindestens 20 Minuten zu Fuß unterwegs. Wir meldeten uns bei den Park Ranger um den Eintritt zu bezahlen. Zu unserer Überraschung kostete es nichts, mit der Begründung, dass Fußgänger kostenlos in den Park dürfen. Letztendlich war es dann überhaupt nicht überlaufen. Es gibt einfach nicht genügend Parkplätze.

Übernachtet haben wir in einem Motel in Monterey. Da, wie bereits erwähnt, weiter südlich nichts ist, wo man übernachten könnte und Carmel überteuert ist. Die Fahrt nach Monterey hat auch nur rund 30 Minuten gedauert.

 

 

17 Mile Drive

Von Monterey über den

17 Mile Drive

nach Carmel-by-Sea

Als Zufahrt zu dieser gebührenpflichtigen Straße, sind wir in Monterey über Cannery Row, Monterey Aquarium auf den dortigen Sunset Drive gefahren, den Pacific Grove entlang, auf den 17 Mile Drive. Ist ein wenig verzwickt und das Navi wollte dort nicht so richtig mitarbeiten. Einfach der breitesten Straße folgen, dann klappt das. Wohnmobile habe ich dort allerdings keine gesehen. Ich kann mir vorstellen, dass diese dort nicht fahren dürfen, weil viele Bäume ihre Äste weit in die Straße hängen. Also vorher bitte informieren.

Es ist aber unglaublich schön dort.

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Die Küste selbst ist naturbelassen. Man kann den Seevögel oder Seelöwen zusehen. Auf der anderen Seite der sehr kurvenreichen Straße, sind parkähnliche, abgesperrte, private Wohnanlagen, mit wunderschönen in die Landschaft eingefügte Villen.

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Die Strecke führt nach Carmel-by-Sea

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Unterwegs kann man immer wieder anhalten, Pause machen und die Schönheit der Natur geniessen.

Carmel-by-Sea ist ein Städtchen, zwischen vielen Bäumen, mit niedrigen ein- bis zweistockigen Gebäuden in lockerer Ansammlung und einer Vielzahl kleiner Geschäfte, die Kunsthandwerk aller Art anbieten.

 

Von San Francisco nach LA

Von San Francisco nach LA über den Highway 1

Ein Roadtrip der, wettertechnisch mit etwas Glück, eine traumhafte Tour ist.

Ein Ort, bei dem es sich lohnt, mehr als 1 Nacht zu bleiben, ist

Monterey

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Das Foto oben zeigt Old Fishermans Wharf. Am Wochenende sind dort Kleinkünstler mit ihren Auftritten aktiv. Man kann dort was essen, trinken und sich unterhalten.

Aber das ist nicht der Hauptgrund, 2 Nächte in dieser Stadt zu verbringen, sondern es ist die Umgebung.

Zum Beispiel eine Rundfahrt über den Scenic Drive, namens 17-Miles-Drive nach Carmel by Sea. Oder das Point Lobos State Natural Reserve oder der Pfeiffer State Park.

In Monterey sind sehr viele bezahlbare Motels. Diese findest du an den anderen genannten Orten nicht. So dass du nach deinen Tagestouren am besten wieder zurück nach Monterey fährst. Dies geht über den Highway ziemlich flott. Südlich von Carmel by Sea findest du erst mal überhaupt nichts, wo du übernachten kannst. Ausnahme sind vermutlich Campingmobile. Das habe ich aber nicht überprüft.

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Eine weitere Möglichkeit abends auszugehen, ist in der Cannery Road. Dazu muss man durch den Tunnel am Hafen auf die andere Seite der Bucht fahren. Hier hat es viele Restaurants und Boutiquen.

 

 

 

 

Durch die Mojave Wüste

Unser Roadtrip führte auch

durch die Mojave Wüste.

Im November ist das von den Temperaturen her überhaupt kein Problem. Tagsüber hatten wir Sonnenschein und zwischen 25 und 28 Grad Celsius.

Es ist jedoch wichtig, vorher volltanken , das Auto ein wenig durchzuchecken (Kühlwasser, Motoröl, Luftdruck…), die Wasservorräte ergänzen und etwas zu Essen mitnehmen. Man ist zwar nicht ganz alleine unterwegs, jedoch ist es eine Wüste. Und darauf muss man vorbereitet sein.

Wir fuhren am Ortsende von Twentynine Palms auf eine Adobe Rd. und von dort auf die Amboy Rd.

Die Zufahrt findet man, wenn man den Twentynine Palms Highway in Richtung Oasis Visitorcenter fährt, welches dem Yoshuatree NP zugehörig ist. Viel kann man dort nicht falsch machen. Es gibt nur diese eine richtige Straße, links und rechts sind nur holprige Wege. Es gibt auch noch vergammelte Straßenschilder welche den Weg zur Amboy Rd. weisen.

Unterwegs Richtung Amboy, kommt man ein Stück auf die Old Route 66

Wir waren dort an einem Sonntag und auf den dortigen Wüstenparkplätzen, standen viele Oldtimer, die auf Ausflugsfahrt waren oder sich vielleicht auch dort regelmässig treffen. Witzigerweise parkten auch ein paar alte Doppeldecker Flugzeuge dort und es wird auch ab und zu auf einer Sandpiste gestartet und gelandet.

Unser Weg führte weiter über die Kelso Rd

und dann die alte Kelbaker Road Richtung Baker.

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Eine wunderschöne Landschaft, auf endlos wirkenden Straßen

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Man nennt solche Straßen auch Back Roads. Wenig Verkehr, aber in recht gutem Zustand.

In der Wüste befanden sich auch Trailerparks. Also Treffpunkte von Fahrern mit Pickup-Trucks und Wohnwagentrailer angehängt. Motorsport wird dort betrieben, mit solchen Gelände-Buggies rasen sie dann über Stock und Stein durch die Desert.

Insgesamt ließ sich die Strecke sehr gut fahren. Im Hochsommer möchte ich dies jedoch nicht auf mich nehmen.

Für mich recht erstaunlich, wie bunt eine Wüste doch ist. Die Sandfarben sind natürlich die Grundfarben. Aber die Pflanzen, die Felsen und Steine sind so was von unterschiedlich.

Es lohnt sich, durch die Mojave zu fahren.

Sacramento in Kalifornien

Wirklich gut gefallen hat uns die Stadt

Sacramento in Kalifornien

Sie hat einen historischen Teil, der als State Historic Park geschützt ist und entsprechend gepflegt wird. Eintritt kostet es keinen. Dieses Stadtviertel befindet sich mitten im Stadtgebiet.

Parken kann man ganz geschickt im Parkhaus, direkt neben der Tower Bridge.

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Von dort hat man schnellen Zugang zum Freeway und parkt direkt neben dem historischen Teil von Sacramento. Der Rest der Stadt ist zu Fuß erreichbar. Preislich bewegt sich dieses Parkhaus in einem bezahlbaren Niveau.

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Wie einst im Wilden Westen spaziert man auf überdachten Holzplanken. Die Geschäfte verkaufen Candies (zuckersüßes) , Souveniers,  sind Coffeshops oder Restaurants.

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historical Sacramento

Auch ein historischer Bahnhof mit abgestellten Waggons und Loks, sowie ein weit bekanntes Eisenbahnmuseum sind dort vorhanden.

Wer möchte, spaziert dann eine Unterführung unter dem Freeway hindurch in das moderne Sacramento. Durch eine kleine Fußgängerzone mit diversen Geschäften, gelangt man in das Regierungsviertel mit dem Capitol. Dem Sitz der kalifornischen Regierung.

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Capitol

Dieser Stadtteil ist sehr schattig und beinahe parkähnlich angelegt. Wer noch gehen kann, sieht mal hinter das Capitol. Dort befinden sich die kleinen Häuser, in denen die Senatoren wohnen, wenn sie in der Stadt sind.

 

 

All you can eat in Kalifornien

All you can eat

in Kalifornien

und überhaupt, wie so oft in den USA.

Vielerorts bekommt man Buffet, sei es in den Casino Hotels zum Frühstück oder in unterschiedlichsten Restaurants zu Mittag oder Abend. Die Preise bewegen sich so bei 30 $ pro Person oder mehr.  Die Qualität ist überragend. In California fand ich insgesamt das Essen sehr hochwertig. Meistens aus biologischem Anbau.

Ein besonders All You Can Eat haben wir uns selbstverständlich auch gegönnt. Lobster und Crabs bis zum abwinken. Grund hierfür war mein runder Geburtstag, zu welchem ich dann unsere kalifornischen Freunde und Familie eingeladen habe.

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Ein gigantisches Buffet, welches $ 40,- inklusive Getränke pro Person gekostet hatte.

Das Lokal nennt sich Jackson Rancheria Casino Resort. Es ist sehr populär. Reservierungen gibt es keine. Daher sollte man bereits vor 9 Uhr dort sein. Dann geht man an einen Counter vor dem Restaurant und bekommt einen Zettel mit Uhrzeit ausgehändigt, ab wann man ins Restaurant gelassen wird.

Man kann sich dann die Wartezeit im Casino vertreiben, denn dieses Buffet befindet sich in einer großen Anlage, in der sich einarmige Banditen und Spieltische befinden.

Es nennt sich Jackson Rancheria Casino Resort. Wer sich zwischen Sacramento und Lake Tahoe oder Yosemite NP fährt und aufhält, kann sich das ja mal näher ansehen.