Einfaches Omelett

Frühstückszeit.

Was geht schnell, ist gesund und schmeckt trotzdem ?

Ein einfaches Omelett

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Es ist Samstagvormittag, bin ausgeschlafen und habe Hunger. Ich stehe vor dem Kühlschrank und blicke auch in die Vorratskammer. Toastbrot ? Neee, will ich nicht. Konfitüre ? Nee, auch nicht. Wurst ? Auf keinen Fall. Und da erblicke ich die Eier. Ja, will haben…

Ein Omelett ist so einfach und macht schnell satt. Vor allem die Nährwertangaben eines solchen Frühstück sind bestens. Eiweiß, Vitamine von Tomate und Gurke,  ein paar Kohlenhydrate vom Knäckebrot. Was will man mehr ?

Mein 10 Minuten Rezept:

3 Eier verrühren, etwas Salz dazu, die beschichtete Pfanne erhitzen, Butter zerfließen lassen, die verrührten Eier langsam in die Pfanne leeren, wenige Minuten bei mittlerer Temperatur brutzeln lassen, den Deckel dabei auf die Pfanne legen, mit einem Pfannenwender die Eier zusammenfalten und kurz darauf auf den Teller gleiten lassen. Fertig.

Je nach Lust und Laune Zutaten hinzufügen oder garnieren.

Es sind oft die einfachen Dinge, die einen zufrieden stellen.

Hardenburg und Klosterruine Limburg

Kommst du zufällig nach Bad Dürkheim, musst du nicht unbedingt zu dem völlig überlaufenen und touristisch bis zum geht-nicht-mehr vermarkteten größten Weinfass der Welt.

Es gibt wunderbare und schöne Alternativen. Einfach dieses Weinfass links liegen lassen und wenige Kilometer weiter zur Hardenburg fahren.

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Auf einem der Wanderparkplätze parken und nach oben wandern. Wobei es gar keine richtigen Wanderungen sind, sondern eher kurze Spaziergänge den Berg wenige Hundert Meter hoch.

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Manchmal findet der Wanderer dort ein Burgfräulein 🙂 welches ins Tal hinabschaut.

Während der derzeitigen Coronabeschränkungen ist die Hardenburg nicht komplett zu besichtigen, sondern nur Teile, an denen Besucher aneinander vorbeigehen können. Der Eintritt ist deswegen auf 2.- € reduziert.

Nicht weit davon entfernt ( 10 Autominuten)  kann man sich dann noch die Klosterruine Limburg ansehen.

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Auch dort muss man zur Zeit mit Zugangsbeschränkungen rechnen. Aber diese Ruine ist vormittags nicht überlaufen, so dass man ohne Probleme die Anlage betreten kann. Und es koschtet nix, was den Schwaben in mir freut.

Innenhof Foto

Grundsteinlegung für dieses ehemalige Kloster war immerhin auch schon anno 1030

In einem kleineren Seitenhof befindet sich ein sehr idyllisch liegendes Restaurant, welches derzeit nur draußen im Hof bewirtschaftet ist und zumindest Sonntags nur nach vorheriger  Tischbestellung zugänglich ist. (Platzangebot – Corona Einschränkungen).

 

Einkaufen ohne Spass

Ein Kommentar:

Nach wie vor ist es nicht wirklich ein Vergnügen shoppen zu gehen. Seit den Schließungen und dem Beginn der Corona Einschränkungen findet das

Einkaufen ohne Spass

statt.

In der Innenstadt sind einige Geschäfte komplett zu und die Schaufensterscheiben mit Holzplatten zugenagelt.

Andere Geschäfte haben eine begrenzte Auswahl an Waren die sie anbieten können. Produkte aus dem Ausland wurden und werden nicht mehr angeliefert.

Man muss sich anstellen. Wird nur einzeln in das Ladengeschäft gelassen. Mund-Nasen-Schutz sind auch nicht gerade angenehm während des Einkaufes. Hände beim rein- und rausgehen desinfizieren.

Alles ziemlich unangenehm und macht Umständlichkeiten.

Es ist erschreckend, wie viele Läden zumachen mussten und nicht überlebten. Wie viele haben ihren Job verloren oder werden ihn noch verlieren.

Bei uns in der Region sind so viele in Kurzarbeit und zu Hause. Große Firmen haben Umsatzeinbußen von 80 % und mehr. Ganze Abteilungen werden geschlossen.

Und heute wird bekanntgegeben, was an Galerie Kaufhof Geschäften geschlossen wird.

Die Menschen sparen und sind nicht in Kauflaune, weil sie selbst oft nicht wissen, wie es beruflich weitergehen soll.

Man besorgt im wesentlichen nur die Dinge des täglichen Leben. Ich habe nicht den Eindruck, dass Geld herausgeballert wird, wie noch vor ein paar Monaten.

Wir waren diese Tage in einem Outlet, welches nicht unweit unseres Wohnortes ist. Mein Eindruck war, dass viel weniger Einkaufstaschen zu sehen war. Vor Corona waren die Kunden vollgepackt mit großen Papiertüten. Jetzt sind es wenige und kleinere Tüten, wenn überhaupt was gekauft wurde.

Deutschland und die Welt wird noch sehr lange kleinere Brötchen backen müssen, als bisher. Und ob sich das jemals so erholt wie es vorher war, ist schwer vorstellbar.

 

Ein Blick auf den Glaswaldsee

Ein Blick auf den Glaswaldsee

foto glaswaldsee

Noch nie gehört ?

Nun, dies mag daran liegen, dass dieser naturbelassene See nur per Wanderung zu erreichen ist. Oder auch mit dem Mountainbike. Die Wege zum Glaswaldsee führen alle nach oben. Denn der See liegt in einer Höhe von 839 Meter.

Entweder macht man eine 13 Kilometer lange Wanderung, die ungefähr auf gleicher Höhe verläuft, aber dann musst du den Weg auch zurück gehen, oder du fährst mehrere Kilometer eine schmale Straße in ein Seitental mit der Glaswaldstraße, in der Nähe von Bad Rippoldsau-Schapbach.  An deren Ende befindet sich ein Wanderparkplatz.

Über stets ansteigende  und geschotterte Waldwege geht es dann zu Fuß 1 Kilometer aufwärts.

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Man kann den Natursee umrunden. Die Uferlänge beträgt nur rund 650 Meter.

foto See

Im Sommer kann man sich ein kleines Plätzchen zum sitzen und genießen suchen. Man sitzt im Schatten des Waldes direkt am See.

Der letzte 22063

Der letzte RE 22063

auf der Neckaralb-Bahn der DB fährt in Tübingen ein, in der Nacht von Samstag 13.06. auf Sonntag 14.06.2020

RE

Ab sofort fährt eine anderer Firma den RE nach Stuttgart.

Foto letzter Betriebstag

Und die Mitarbeiter sagen leise Servus

foto servus

Und DB Regio hat nochmals die Faltfahrpläne neu aufgelegt, gültig bis 13.06.2020

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Annähernd 100 Personen, Mitarbeiter, Eisenbahnfans und treue Kunden hatten sich am Bahnsteig zur Verabschiedung eingefunden oder waren sogar extra mitgefahren.

 

 

 

 

Eine Ära auf der Neckar-Alb-Bahn geht zu Ende

Eine Ära auf der Neckar-Alb-Bahn geht heute zu Ende. 

Nach dem Willen des grünen Verkehrsminister in Baden-Württemberg, soll ab morgen eine GmbH dort fahren, die einer ausländischen Holding gehört. Der Ausverkauf deutscher Unternehmen setzt sich nahtlos fort. Während der Corona Krise wurden vermutlich bereits vielen die Augen geöffnet, über Vorgänge, die unsere Politiker verzapft haben. Alles wurde in fremde Hände abgegeben und uns selber fehlten wichtige Materialien.

Und so fährt künftig ein Verkehrsunternehmen, welches bei Halle große Schwierigkeiten hatte, welches in NRW auf allen ihren dort betriebenen Linien negativ in den Schlagzeilen ist. Ein Unternehmen welches auch in Baden-Württemberg Subunternehmer braucht um fahren zu können.

Daher fahren heute die letzten schönen Doppelstock RE, mit einer Lok der BR147, zwischen Tübingen und Stuttgart.

BR147

RE mit 147

Beinahe symbolträchtig zieht der RE der Neckar-Alb-Bahn unter mir vorbei

BR147

Das war’s dann wohl  🙁

Radtour von Reutlingen zur Wurmlinger Kapelle

Eindrücke von unseren heutigen Radtour von Reutlingen Sondelfingen zur Wurmlinger Kapelle.

Wie bereits erwähnt, verbringen wir dieses Jahr unseren Haupturlaub zu Hause. Es wäre zu aufwendig um auf Reisen zu gehen. Die Corona Regeln in den verschiedenen Ländern, ja selbst im Inland, sind zu unterschiedlich. So machen wir das für uns beste aus der Situation und sehen uns Baden-Württemberg und unsere Region genauer an.

Der Wetterbericht hielt dem stand was er versprochen hatte. Ab Mittag war es stark bewölkt, zwischen 14 und 17 Grad und es blieb trocken.

Schnell die Satteltaschen des Trekking Bike gepackt, mit Regenjacke, Matschhose, Trinkwasser, Energieriegel, sowie Flickzeug, Luftpumpe und so Zeugs, was man meint mitnehmen zu müssen.

Die Route führte vom Ortsteil Sondelfingen, die Sondelfinger Straße entlang in Richtung Stadt. An diesem Elektromarkt hinter dem Bahnhof vorbei, am ehemaligen Packma vorbei in die Tübinger Straße. Nach Betzingen, hinten herum am Friedhof nach Wannweil und Kirchentellinsfurt, weiter nach Tübingen. Durch Tübingen hindurch, hinter dem Freibad vorbei nach Hirschau. In Hirschau den Aufstieg zum Kapellenberg hoch, auf welchem die Wurmlinger Kapelle steht.

Zurück sind wir dann auf der anderen Seite bergab ins Ammertal und nach Unterjesingen. Von dort nach Tübingen-West, Tübingen und wieder auf die zuvor benutzte Strecke nach Kirchentellinsfurt, Reutlingen…

Die Streckenlänge beträgt 58 Kilometer. Zumeist moderat auf und ab. Einzig die Auffahrt zur Wurmlinger Kapelle ist eine Herausforderung. Mit einem Pedelec problemlos, aber mit einem Fahrrad ohne Unterstützung, wären wir sicherlich gescheitert und hätten schieben müssen.

Fahrzeit betrug 4 Stunden, bei gemütlicher Fahrweise.

Alles ist gut ausgeschildert und auf Nebenwegen bzw. reinen Radwegen machbar.

Hier nun ein paar Impressionen unsere Radtour :

Neckar in Tübingen

Der Neckar in Tübingen

Foto Kapellenberg

Obiges Foto ist schon auf dem Kapellenberg, auf welchem die Wurmlinger Kapelle steht.

jpg auf unterjesingen

Blick auf Unterjesingen und das Ammertal vom Kapellenberg

jpg Wurmiger Kapelle

Blick auf die Wurmlinger Kapelle

jpg Ammertal

Unterwegs im Ammertal

jpg stocherkahn

Zurück in Tübingen, am Neckar mit seinen weit über die Stadt hinaus bekannten Stocherkähnen.

Urlaub in der Heimat hat also durchaus auch seine Reize.

Einmal nicht aufgepasst

Einmal nicht aufgepasst….

nur einmal…

und zack, ist sie schwanger. Oder du bist bei Rot über die Ampel und hinter dir fährt die Polizei, oder du bist in der 30er Zone 55 gefahren und bist künftig 4 Wochen Fußgänger,

oder durch einen Klick im Internetshop und zack…

du wartest auf dein Paket, weil du überlesen hast, dass du als Prime Kunde in China bestellt hast, obwohl du dachtest deine Bestellung ist morgen da.

So ein Pech nun aber auch. Dann warten wir eben.

Es ist eine Tasche, die man oben auf dem Fahrradgepäckträger befestigen kann.

Muss ich die eigentlich nach Lieferung im Kochtopf auskochen ? Nicht dass die Tasche vollgestopft mit Corona ist, weil die ihre Viren exportieren.  🙂

Was bringt der Juni 2020

Was bringt der Juni 2020 ?

Also mir, an Ereignissen.

Seit heute ist das Fitnessstudio wieder geöffnet. Freut mich. Nach mehr als 2 Monaten wieder ins Training. Zumindest theoretisch.  Denn Mitte letzter Woche habe ich mir eine Entzündung an der Schulter eingefangen. Ihr kennt das sicherlich auch. So ein stechender Schmerz wenn man den Arm bewegen will. Man kann nichts richtig anheben, ziehen oder drücken. Schmerzt bei jeder Bewegung. Der Arm kann nicht so belastet werden, wie man es möchte. Verbleibt nur kühlen, einschmieren und Geduld haben.

Urlaub:

Der Jahresurlaub steht an. Drei Wochen im Juni. Wäre ja eigentlich die ideale Zeit um zu verreisen. Vorsaison, günstige Preise, wenig Touristen unterwegs.

Aber wohin ? Ist ja grad mal sinnlos irgendwohin zu reisen. “Shice” Corona. Kann man gleich zu Hause bleiben. Da ist es auch schön.

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Radfahren, wandern, Grill anwerfen.

Apropos Radfahren. Um größere Radtouren zu machen, auch mehrtägige, wäre es schön, wenn die Pensionen im Umkreis von 200 bis 300 km nicht ihre Preise verdoppelt hätten. Und außerdem möchte scheinbar keiner mehr Radfahrer haben, die nur 1 Nacht bleiben. Die Gasthäuser und Pensionen nutzen das natürlich aus, dass viele in Deutschland bleiben und die Preise entlang der Radwanderstrecken haben deutlich angezogen. Na denn, ohne mich. Manchen wir eben Tagestouren und übernachten zu Hause.

Corona Regeln: Jeden Tag blicke ich noch weniger durch, was gerade erlaubt ist, empfohlen wird oder noch verboten ist. Da muss man sich nicht wundern, weshalb insbesonders Leute bei denen intellektuell noch Luft nach oben ist, sich nicht mehr an ein Mindestmaß an Schutz vor und gegen Corona halten.

Personennahverkehr:

Ab dem 15. Juni gibt es weitere einschneidende Veränderungen auf der Schiene rund um Stuttgart bis Tübingen. Unser Verkehrsminister hat das holländische Unternehmen Abellio mit den Zugfahrten beauftragt. Ein Unternehmen welches bereits an mehreren Standorten in Deutschland tätig ist. Bei Halle hat das Unternehmen wohl nicht gerade geglänzt. In NRW wurden sie erst kürzlich für die Leistungen auf allen 4 Linien getadelt. Den RE1 bekommen sie zum Teil wieder weggenommen und ein anderer Anbieter wird fahren. Jetzt frage ich mich, weshalb sollte es in Baden-Württemberg anders sein ? Oder was soll daran an deren Leistung  besser sein ? Der DB hat man vorgeworfen, sie würde mit altem Material herumfahren. Na dann wartet mal ab, womit Abellio fahren wird.  🙂

Wobei sie nichts dafür können, dass sie ihre bestellten Fahrzeuge nicht bekommen. Aber wer meint, man müsse bei einem kanadischen Unternehmen bestellen, welches seit 2013 am Tropf des kanadischen Staates hängt, damit man nicht insolvent ist….

Es wird ein interessanter Juni 2020. Davon bin ich überzeugt.

Radfahren im Schönbuch

Zwischen Tübingen, Stuttgart,  Böblingen liegt der Schönbuch . Ein Naturschutzgebiet mit viel Wald, Rotwildpark, naturbelassenen Ecken sowie Wanderwegen und Radwegen. Dort lässt es sich unter der Woche hervorragend mit dem Rad fahren.

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An den Zugängen sind Gatter oder Tore. Die darf man öffnen und muss sie hinter sich wieder schließen. Drinnen ist man nahezu alleine. Nur alle paar Kilometer trifft man auf andere Wanderer oder Radfahrer. Das Gebiet ist sehr weitläufig und daran angrenzend ist weiterer Wald, der nicht direkt zum Schönbuchpark gehört, aber auch Naturschutzgebiet ist.

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Wer möchte kann dort stundenlang umherfahren und ist immer im Wald. Die Waldwege sind Schotterwege.

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Die Luft ist gut, es ist ruhig und betätigt sich sportlich.

Wie es am Wochenende dort aussieht, wissen wir nicht. Aber am gestrigen Freitag waren trotz Brückentag und schönem Wetter nur sehr wenige unterwegs.