Jagd nach TV Abonennten

Die Jagd nach TV Abonennten ist eröffnet

Seit dem Wegfall der Kabelgebühren für´s Fernsehen in den Nebenkosten wird bekanntlich alles ganz duster sein im TV. So könnte man meinen, wenn man die Werbetreibenden von Magenta TV und Vodafone irgendwas TV so hört.

Telekom Werbetreibende schafften es tatsächlich so alle 3 Wochen an der Haustür zu klingeln, um etwas aufquatschen zu wollen. Erst androhen von, nennen wir es mal so, aua aua, veranlasste den Telekomwerber das Haus zu verlassen. Nicht ohne dass er vor dem Haus beleidigend wurde und regelrecht ausrastete.

Ich habe mir dann die Telefonnummer online herausgesucht, über die man der Telekom und deren beauftragten Firmen untersagt, bei mir aus Werbezwecken zu klingeln. Das scheint zu klappen, weil Nachbarn haben schon wieder jemanden an der Backe gehabt.

Dafür klingelte gestern der Vodafone Verkäufer. Der erzählte meinem Sohn auch die Story vom Pferd. Er sei  der Techniker, die Leitungen gehören ja uns ( also Vodafone) , demnächst werden die Leitungen umgestellt, es wird günstiger, bei monatlicher Abrechnung….. bla bla bla..

Das beste war noch die Äußerung, er wisse, dass in den vergangenen Monaten die Telekom ziemlich aufdringlich genervt hat, aber er sei ja jetzt da und wäre der Ansprechpartner. Muhahaha, selten so gelacht.

Ende der Geschichte : Keiner von denen bekommt irgendeinen Zuschlag, was Fernsehen anbelangt. Wozu auch. Das kann weg.

Momentan teste ich in einem Gratismonat IPTV. Waipu scheint mir da ganz gut zu sein. Dazu habe ich mir die App auf meine Apple TV Box installiert. Die erste Woche verlief einwandfrei. Wenn die nächsten auch so verlaufen, werde ich erst mal dabei bleiben.

Am TV Gerät selbst, habe ich das Antennenkabel bereits entfernt. Die Apple TV Box ist via HDMI Kabel am Fernseher und Ethernet mit der Fritz!Box Cable verbunden.

 

 

Hometrainer

Der Hometrainer

So ein Fahrrad für zu Hause, welches zusammenklappbar ist, damit es Platz spart.

Seit langem haben wir darüber nachgedacht, einen Hometrainer anzuschaffen. Aber da wir sowieso regelmäßig im Fitnessclub sind, oder wenn das Wetter angenehm ist mit dem Fahrrad draußen unterwegs sind und auch gerne wandern gehen, war der Hometrainer nicht oben auf der Prioritätenliste.

Ab und zu mal auf einem gesessen, wenn man in einem Sportgeschäft war, aber es war nichts dabei was auf die Schnelle zugesagt hätte.

Nun hat diese Tage Kind 1.0 sich einen Hometrainer gekauft, weil er sich vor seinem Home Office morgens eine halbe Stunde drauf setzt und radelt.

Ganz glücklich ist er damit jedoch nicht. Sein Hometrainer ist aus der rund 100.- € Preisklasse und reicht ihm tatsächlich nur dafür, um sich für den Arbeitstag in Schwung zu bringen.

Wirklich trainieren lässt sich damit nicht.

Ich habe diesen Hometrainer heute auch mal ausprobiert. Das erste was mir negativ  auffiel, war die seltsame Sitzposition. Die Pedale befinden sich nicht unterhalb in einer Linie mit dem Sattel, sondern sind schräg vorne angebracht. Stehend fahren ist also absolut unmöglich.

Wenn ich ins Gym gehe, sitze ich regelmäßig auf einem Ergometer. Entweder zum aufwärmen oder auch 1 Stunde für Cardio Training. Auf denen sitzt man ja auch richtig.

Auf diesem Hometrainer jedoch, saß ich in einer völlig unnatürlichen Position. Der Winkel der Beinstellung zur Hüfte sowas von unbequem. Der Sattel hat den Namen nicht verdient, weil der po schmerzt schon nach wenigen Minuten. Der Sattel war auch nicht einstellbar, sondern leicht schräg nach hinten vormontiert.

Die Widerstände in den Schwierigkeitsstufen empfand ich als schlecht regulierbar und ungleichmäßig.

Nach 30 Minuten habe ich aufgegeben, weil mir der untere Rücken weh getan hat.

Insgesamt ist für mich das Gerät wie auf dem Foto zu sehen, eines welchem ich maximal die Schulnote ausreichend gebe.

Das interessante ist übrigens, dass dieser Hometrainer auf einer Verkaufsplattform als Empfehlung bezeichnet wird und die Bewertungen liegen bei 4,6 von 5

Das war jetzt ein Hometrainer von vielen im Angebot. Dann wird das noch der gute sein, im Vergleich zu anderen

Ich bin nun davon überzeugt, dass ein zusammenklappbarer Hometrainer für sportliche Menschen nicht geeignet ist. Da dürften die Marke und der Hersteller egal sein.

Wer wirklich ein richtiges Trainingsgerät für zu Hause möchte, wird wohl mindestes 350.- € und mehr ausgeben müssen und sich ein richtiges Standbike mit einem 10 kg Schwungrad kaufen müssen.

 

Yellowstone Serie

Yellowstone

Ein Serienmarathon.

Die Werbung zur Serie hatte ich schon länger immer wieder mal gesehen. Aber Western Saga hat mich nicht besonders interessiert. Bis ich dann doch von der Staffel 1, Folge 1 angeschaut habe. Das fand ich zunächst mal ganz gut. Es geht darum, wie die Familie Dutton nach Montana gelangte, eine riesige Farm aufbaute und die enormen Schwierigkeiten die dabei auftreten, bewältigt. Habe aber dann davon gelesen, dass es eine Vorgeschichten dazu gibt.

Wie die 10 teilige Serie 1883. 

Deswegen habe ich mir also 1883 zuerst angesehen. Und ich sage euch, diese Serie hat mich komplett weggehauen. Mit das beste überhaupt , was ich je im TV gesehen habe. Die Familie unterwegs auf dem Oregon Trail. Bei Gelegenheit werde ich mir das nochmal reinziehen. Aber dann in der Originalsprache.

Die nächste Serie aus diesem Verbund ist 1923. Die Zeiten der großen Rezession in den USA und was die Familie daraus gemacht hat. War gut, aber ich finde, diese 10 Folgen kommen nicht an die aus 1883 heran.

Und jetzt die Serie Yellowstone in derzeit 5 Staffeln, mit einem überragenden Kevin Costner ist wiederum so was von spannend und fesselnd, dass man diese Serie unbedingt von Folge zu Folge anschauen muss. Es geht gar nicht anders.

Ein absoluter Streaming Tipp.

 

Spaziergang in Stuttgart

Stuttgart hat viele Parkanlagen. Große, zusammenhängende Parks. Ein Spaziergang im Februar kann in dieser hügeligen Stadt ganz nett sein.

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Mit dem 49.- € Ticket nach Stuttgart. Dann mit der S-Bahn an den Nordbahnhof. Mag für viele nichts besonderes zu sein. Aber ich habe vor über 30 Jahren mal dort gewohnt. Und zwar bevor diese Parks baulich zusammenhängend gestaltet wurden. Die Brücken und Verbindungsstege gab es zu meiner Zeit noch nicht. War für mich somit ganz interessant zu sehen, wie sich das alles positiv entwickelt hat.

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Über die Anlagen Wartberg, die Heilbronner Straße überquerend, hoch zum Killesberg Park. Wirklich gut gemacht mit schöner Aussicht über den Talkessel.

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Nach oben auf den Aussichtsturm und danach Richtung ehemalige Messeausgang. Die Stadtbahnhaltestelle Killesberg kannte ich noch gar nicht. Von dort fährt man mit der U5 in wenigen Minuten wieder in die Stadt runter.

Zwar bin ich in den vergangenen 3 Jahrzehnten sehr oft nach Stuttgart gekommen. Über Jahre hinweg sogar täglich. Aber nie drüber hinaus, über das was ich beruflich machen musste.

Alles schön anzuschauen.

Bootstour im Februar

Neulich war ich am Bodensee. Davon bekam meine bessere Hälfte auch Lust, den grauen Alltag zu verlassen um einen Tagesausflug zu machen. Als mögliche Ziele standen wetterbedingt nicht viele Möglichkeiten im Raum. So blieb es im schönen und sonnigen  Süddeutschland.

Eine Bootstour im Februar

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Es ist wunderschön auf dem Wasser. Hinfahrt nach Romanshorn in der Schweiz mit einer Autofähre.

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An der Uferpromenade in Romanshorn. Viel gibt es da nicht zu sehen im Februar. Etwas spazieren gehen, die Aussicht genießen und das war es auch schon.

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Rückfahrt nach Friedrichshafen mit dem Schiff namens Konstanz. Dieses wurde bereits im Mai 1964 in den Dienst gestellt. Also vor 60 Jahren. Wie man leicht erkennt, hat sie schon ein paar Kummerfalten am Bug.

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In Friedrichshafen lebt eine große Kolonie an Lachmöwen. Stets gut genährt, von dem was sie gefüttert bekommen.

Es macht richtig gute Laune auf so einer Überfahrt. Warm angezogen, draußen auf dem Deck sitzen, den Wind in den Haaren (wenn man noch welche hat), sich am Sonnenschein zu erfreuen.

Es ist ein angenehmes Reisen, außerhalb jeglicher Ferien und Urlaubszeiten.

Kompletträumung Stellplatz auf Campingplatz

Das ist definitiv ein Abenteuer für sich, die

Komplette Räumung eines Stellplatzes auf einem Campingplatz.

Es geht hier um einen Wohnwagen, der vor mehr als 30 Jahren für immer auf einem Stellplatz geparkt wurde und danach winterfest ausgebaut wurde. Also mit Vorzelt, welches richtig gedämmt und mit Holzpaneelen verkleidet wurde. Kleine Küche, Heizung, Strom etc… das volle Winterprogramm.

Diesen Wohnwagen haben wir vor nicht ganz 20 Jahren von einem Nachbarn und Freund für 1.-€ bekommen, weil er gesundheitsbedingt schnell seine persönlichen Angelegenheiten regeln musste und uns dann wenige Monate später leider verlassen hatte.

Nahezu 2 Jahrzehnte hatten wir unsere Freude daran. Insbesondere, als die Kinder noch klein waren.

Wir haben uns dann nach reiflicher Überlegung vergangenes Jahr  für die Aufgabe unseres Campingabenteuers entschieden. Wir hatten uns gefragt, was wollen wir künftig machen, wenn ich 2025 in Rente gehe ? Ich will nicht gebunden sein an einen Ort.

Reparaturen standen auch einige an. Der Wohnwagen selbst war nun auch schon annähernd 40 Jahre alt und das andere Geraffel auch mehr als 30 Jahre.

Hinzu kommt, dass wir jetzt noch körperlich in der Lage waren, die Arbeit selbst zu erledigen. Wenn du mal nicht mehr so kannst, brauchst du eine Fremdfirma, die das für dich erledigt. Und da bist du locker mit 3500-  bis 5000.- € dabei. Für so einen alten Wohnwagen bekommst du praktisch nichts mehr. Da musst du froh sein, wenn ihn jemand abholt.

Auf dem Campingplatz auf welchem wir waren, sind einige alte Leute, die nicht wissen, wie sie die Entsorgung zahlen sollen und so steht ihr altes Zeugs noch herum und sie bezahlen ihre monatliche Campingplatzgebühren. Und genau diese Gebühren wollten wir auch nicht mehr ausgeben müssen, wenn ich in Rente bin.

Verschenken wäre eine Option für uns gewesen. Aber es hat sich kaum jemand dafür interessiert. Letztendlich sagten wir uns : “Weg damit, in Eigenarbeit”.

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Es hat sich bei den Abbrucharbeiten herausgestellt, dass der Vorbesitzer unglaublich stabil gebaut hatte. Das dürfte so heute nicht mehr gestattet sein.

Wir haben tagelang geschraubt, gesägt und gebohrt, bis das Vorzelt leer war.

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Ein Eisen- / Stahlgerippe als Konstruktion blieb übrig.jpg

Viel war mit Flügelschrauben befestigt. Bis man die alle offen hatte, vergingen auch 2 Tage. Lange Stangen, die mit der Trennscheibe gekürzt werden mussten.

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Dach runter, zerlegen, stapeln. Es schien kein Ende  zu nehmen.

Danach ging es an den Boden. Dieser bestand aus Hartholz und Balken. Dafür kaufte ich mir extra eine Akku Säge, sonst hätten wir das nie und nimmer zerlegt bekommen.

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Wir haben einen 10 Kubikmeter für Mischabfall und Sperrmüll gemietet.  Dieser hatte pauschal 630.-€ gekostet. Nicht alles durfte rein. Daran haben wir uns strikt gehalten, dass da keine Kosten nachträglich entstehen. Beladen haben wir ihn mit Holz . Und das haben wir wie ein Tetris gestapelt und so passte viel mehr rein, als wenn man es einfach so reingeworfen hätte. Gut dass wir die PVC Zeltplanen auch in den Container legen durften und auch sogenannten Hausrat.

Kühlschrank, Elektrokabel , Kunststoffe, sonstige Ausstattungsgegenstände haben wir mittels mehreren Autofahrten zum Werstoffhof gebracht.

Für 380 Kg ! Eisen, Metalle aller Art haben wir uns einen großen Transporter gemietet und sind zum Schrotthändler gefahren. Der hat uns sogar noch etwas dafür bezahlt, so dass der Miettransporter letztendlich Null auf Null aufging.

Den Wohnwagen holte ein Wiederverkäufer für gebrauchte Wohnwagen ab (Firma Rampe aus Bald Saulgau).

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Zum Schluss noch etwas Grundstückspflege in Form von Gartenarbeiten.

Wir haben tatsächlich 4 Wochen für die Räumung des Stellplatz gebraucht. Das Wetter hatte meistens letzten Oktober mitgespielt. Pro Tag ein paar Stunden Arbeit. Mit Pausen. Mal alleine, mal zu zweit, mal mit Helfern. Manchmal den ganzen Tag, ein anderes mal nur am Vormittag. Oder auch 2 Tage gar nicht.

Wir haben gehämmert, gesägt, gebohrt, gefleht, gehebelt. Und viel rohe Gewalt angewendet.

Als Werkzeuge waren hilfreich ein Zimmermannshammer, 1 Brechstange, verschiedene Zangen, Seitenschneider, Flex, Metalltrennscheiben, Schutzbrille, Helm, Akkuschrauber, Akkubohrer, tragbare große Akkukreissäge. 1 Container, 1 Miettransporter und bei jeder Autofahrt was mit wegfahren.

Dazu viel Man- and Womanpower. Schweiß, Schmerzen und nur ein Pflaster.

Kosten insgesamt inklusive gekauftem Werkzeug rund 1200.- €. Und hat 3 Wochen Urlaub und mehrere Wochenenden Zeit.

 

 

 

 

Bye bye Januar Hallo Februar

Bye bye Januar, teuerster Monat im Jahr. Willkommen Februar, kürzester Monat im Jahr, wenn auch mit 29 Tagen.

Was bringt mir persönlich der Februar ?

Zunächst habe ich die Fritz!Box in den Stealth Mode umgestellt. Hatte eigentlich gedacht, das wäre automatisch so eingestellt. Ist aber nicht so. Weshalb auch immer. Viel bringt es nicht, vielleicht ist das der Grund. Sie spielt halt nach außen hin “toter Mann” und erschwert Port Scans. Das ist schon alles.

Im Februar baue ich auch ein 5 Tage Resturlaub ab. Dazu 5 Schichten aus der Altersteilzeit. So werden es insgesamt nur 10 Arbeitstage an denen ich meine Arbeitskraft zur Verfügung stellen muss.

Nächsten Monat sieht es ähnlich aus. Da nehme ich die gesammelten Tage Schichtzusatzurlaub frei. Wenn man zu unchristlichen Zeiten gearbeitet hat, gibt es Zeitzuschläge, die dann zu freien Tagen führen.

Die freien Tage nutze ich um mich von den Strapazen der Schichtarbeit zu erholen. Zu regenerieren. Jahrzehntelange Schichtarbeit ist Raubbau am Körper. Deswegen habe ich die Arbeit vor einigen Jahren reduziert. Ich hatte das Glück einen Teil finanziell als Ausgleich zu bekommen. Jüngeren Kollegen ist das in dieser Form nicht mehr möglich.

Trotzdem ist meine Reduzierung der Arbeitszeit mit finanziellen Einbußen verbunden. Was sich letztendlich auch auf die Rente auswirkt.

Deswegen ist dringend notwendig, dass die wöchentliche Arbeitszeit für alle Schichtarbeiter abgesenkt wird bei vollem Lohnausgleich.

Ich kenne so viele Kollegen, welche die Regelaltersgrenze zur Rente nicht schadlos erlebt haben. Infarkte, Magen-Darm kaputt, Bluthochdruck und mehr. Sie mussten vorzeitig gehen, weil der Körper nicht mehr mitmachte. Und kaum in vorzeitiger Rente, sind sie gestorben.

Das sind genau die Gründe, warum ich seit 6 Jahren kürzer trete. Denn ich möchte 100 Jahre alt werden.

Die freien Tage werde ich auch nutzen, um mit meinem 49.-€ Ticket ein wenig unterwegs zu sein. Ich werde mich möglichst gut ernähren, Sport machen, für meine Frau kochen, diverse Serien streamen, Bekannte besuchen…., alles wie so ein Teilzeitrentner

Jetzt streikt die GdL schon wieder

Ja sowas aber auch,

jetzt streikt die GdL schon wieder.

Dieser Weselsky ist laut vielen Kommentatoren auf Social Media ganz vieles. Hauptsache man beleidigt ihn. Was dem Mann unterstellt wird, ist sensationell.

Auch eine Reihe von Medien beteiligen sich an Unsinn den sie verbreiten. Sie kennen alle die Beweggründe des Vorsitzenden der Gewerkschaft GdL. Verschweigen jedoch, dass sie allesamt nur Angst um den Verlust eines großen Werbekunden haben.

Man stelle sich vor, die DB sagt einer Zeitung oder einem TV Sender, dass sie beabsichtige, die Hochglanz Doppelseite mit Werbung nicht mehr zu buchen. Und schon kuscht das Medienunternehmen und berichtet nicht ausgewogen , sondern sülzt herum.

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Die GdL ist absolut basisdemokratisch !

Sämtliche Forderungen wurden bei Versammlungen in den Ortsgruppen gesammelt, formuliert und darüber abgestimmt. Und zwar von allen Mitgliedern. Gewählte Delegationen aus jeder Ortsgruppe fahren dann zur Bundesjahreshauptversammlung. Die Vorschläge werden dort eingereicht und diskutiert. Am Ende wird darüber abgestimmt und die Forderungen für die nächsten Tarifverhandlungen formuliert.

Der Vorsitzende der GdL und die Mitglieder in der Tarifkommission stellen diese Forderungen an den Arbeitgeberverband MOVE. Dieser vertritt die DB. Und dann wird normalerweise darüber verhandelt. Aber wenn einer der Beteiligten nur irgendwelche Nummern und Zahlen raushaut, ohne diese begründen oder gar belegen zu können, dann ist der Tarifkonflikt nicht zu vermeiden.

Soviel dazu. Die andere Kategorie, sind die rund 80 Millionen Bahnexperten und Tarifkundigen in Deutschland. Jeder weiß was zum Thema.

Was durchaus verständlich ist, sind  die vielen genervten Bahnkunden. Interessant ist dabei folgendes :

  • Mit keinem Wort kritisieren sie die Millionen Boni der Vorstände.
  • Selber in schwachen Gewerkschaften ohne was zu bewegen
  • Haben eventuell seit 10 Jahren eine 35 Stunden Woche und gönnen sie anderen nicht
  • Haben selbst keinen Arsch in der Hose, etwas ändern zu wollen
  • Weil sie sich lieber vor Arbeitgebern ducken, müssen dies andere auch tun
  • Oder haben überhaupt nicht verstanden worum es geht.
  • Haben nur große Klappe, aber verstecken sich in der Anonymität

So könnte man noch viel mehr auflisten.

Da werden Sachen verlangt, wie autonomes Fahren von Zügen. Sie wissen aber nicht, dass es nur 2 Bahnen weltweit gibt, die das können. Oder soll ganz Deutschland mit Schienen untertunnelt werden. Es gelingt ja nicht einmal funktionsfähige Züge mit Lokführern einzusetzen. Aber autonom fahren wollen. Die können ja dann wenn es soweit ist, als erste da rein sitzen. Ganz vorne in der ersten Reihe.

Andere fordern sogar die Einschränkungen des Streikrechts. Oder eingreifen des Bundeskanzlers. Wie ungebildet muss man sein, um so einen Quark zu fordern.

Viele wissen ja nicht einmal wer da streikt. Es wird immer vom Lokführer gesprochen. Dabei wird übersehen, dass Zugbegleiter auch eine große Gruppe in der GdL sind. Es gibt Dienststellen bei denen alle in der GdL sind.

Dann die Gruppe der Fahrdienstleiter ist ebenfalls nicht klein. Sowie Mitarbeiter in den Werken.

Wie kann es sein, dass ein Arbeitgeber mit diesen Berufsgruppen nicht über Tarifverträge verhandeln will ?

Das sind alles Punkte worum es in diesem Streik geht. Leider fokussieren sich die Medien nur auf die Lokführer und übersehen dabei einen großen Teil anderer GdL Mitglieder.

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In Deutschland fährt nicht nur die DB auf Schienen herum. Bald die Hälfte im Nahverkehr wird von anderen Unternehmen durchgeführt. Und es sind nicht nur kleine Firmen. Netinera, Abellio, GoAhead, AKN und viele andere. Sie alle haben eine Lösung gemeinsam mit der GdL gefunden.

Nur der große rote Riese nicht. Man könnte denken, der Selbstbedienungsvorstand der DB ist der Meinung, dass nach den ganzen Boni Millionen die in deren Taschen geflossen sind, keine weiteren Belastungen  dem Bürger an Steuergeldern zuzumuten sind.

Übrigens , die GdL hat bereits am Dienstag dem Bahnvorstand die Hand entgegengestreckt  und gesagt, dass man die Forderungen reduziert, jedoch mindestens das möchte, was alle anderen Bahnunternehmen abgeschlossen haben.

Das wird gekonnt ignoriert. Sowohl von der DB als auch dem größten Teil der Medienvertreter. Warum eigentlich ?

 

Kontaktgrill sorgt für gute Laune in der Küche

Wie ? Ein Grill sorgt für gute Laune in der Küche ?

Genau genommen ist es ein Kontaktgrill. Ich nenne jetzt die Marke ohne dass ich was dafür bekomme. Bei uns ist es ein Tefal OptiGrill+

Als Küchenausstattung ein Kontaktgrill, eine Heißluftfriteuse und eine Kaffeemaschine. Mehr braucht Mann nicht.

Darauf gekommen sind wir, weil viele Sportler in unserem Umfeld ein solches Gerät benutzen. Und ich konnte bei einem Kollegen sehen, was er mittlerweile so an Speisen zaubert.

Der Outlet Store ist nur 10 Minuten Fahrzeit von unserem Wohnort entfernt. Der Einkauf vor Ort hat sich gelohnt, denn kein einziger Onlinestore konnte diesen Preis bieten.

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Die ersten Versuche sind natürlich Hamburger.

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Aber nicht nur das ist möglich. Sondern alles was sich auf einem Grill zubereiten lässt. Ziemlich geruchsfrei, weil der Deckel geschlossen bleibt. Es geht sehr schnell und gereinigt ist er auch einfach und schnell.

Im Internet finden sich sehr vielem Rezepte. Ein Kontaktgrill ist also nichts neues.

Mögen die Übungen gelingen…

Bosch Waschmaschine schleudert nicht mehr

Unsere Bosch Maxx7 Waschmaschine schleudert nicht mehr.

Hat einfach die Mitarbeit verweigert. Sie hat gepiepst, einen Fehlercode angezeigt und die Tür konnte nicht geöffnet werden.

Gut, dass es im Internet schlaue Menschen gibt, die sehr gute Erklärungen per Video online stellen. Damit konnte ich den Fehlercode löschen, das Wasser aus der Maschine abpumpen und dann die Tür öffnen um die klatschnasse Wäsche entnehmen.

Der Fehlercode besagte, dass die Kohlebürsten des Antriebsmotor abgenutzt waren. Das bedeutete Maschine öffnen, nachdem zuerst der Netzstecker gezogen wurde und die Wasserzuleitung abgesperrt und entfernt waren. Ebenso die Abwasserleitung. Das sind aber Basics. Wer dazu eine Anleitung benötigt, sollte wirklich einen Techniker beauftragen.

Da die Waschmaschine nur 7 Jahre alt ist, habe ich mir das Geld gespart und den Waschmaschinenmotor selbst ausgebaut. Ja “lekomio” musste ich mir dabei denken. Da kommst du ja gar nirgends ran. Letztendlich habe ich die Waschmaschine komplett auf den Kopf gedreht, damit ich ohne den Rücken zu verrenken an die Schrauben gelangte.

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Foto zeigt den Antriebsmotor, wenn die Bosch Maxx 7 auf den Kopf gedreht wurde. Es sind nur 1 Antriebsriemen, 2 Schrauben und die Kabel abzuziehen.

Danach konnte ich den Motor herausnehmen und die Halterung der Kohlebürsten abschrauben, Kabelstecker entfernen und abnehmen.

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Bei dieser Maschine sind die Kohlebürsten in einem kompletten Gehäuse, welches nur als gesamte Einheit bestellt  und eingesetzt werden kann. Wie man erkennt, sind nur noch ein paar Millimeter Graphitkohle übrig. Das kann also nicht mehr funktionieren.

Neue bestellt, ein paar Tage auf die Lieferung gewartet, eingebaut, Motor wieder rein gefummelt, Kabel ran, Bodenplatte angeschraubt, Maschine richtig hingestellt, mit Wasserwaage ins Lot gebracht, Anschlüsse angebracht und Testlauf gemacht.

Hurra, sie läuft wieder. Die ersten paar Waschgänge waren naturgemäß noch Schleifgeräusche zu hören. Zwischenzeitlich ist nichts mehr zu hören.

Meine Frau sagte anschließend : “Respekt”, weil sie hatte gelesen, dass die Reparatur anspruchsvoll wäre.

Ich empfand es nicht allzu schwierig. Schon alleine beruflich habe ich die Grundlagen der Elektrotechnik gelernt und bin an einigen Baureihen von E-Loks ausgebildet. Was mich nicht zum Fachmann von Waschmaschinen macht, aber das grundsätzliche Verständnis ist vorhanden.

Aber ich habe mir vor jedem einzelnen Schritt zunächst Gedanken darüber gemacht, was ich hier mache. Das dauert dann halt ein wenig länger, als bei anderen.  Ich muss es inhaltlich verstehen und dann klappt das auch. Auch fotografiere ich grundsätzlich alles, bevor ich es auseinander baue.

Wem Elektrik fremd ist und man handwerklich 2 linke Hände hat, dann bitte die Finger von solchen Aktionen lassen.