Kategorie-Archiv: Gedanken

Corona Tagebuch

Das gestrige Wetter war ja schon richtig eine Einladung, zu Hause zu bleiben, Heizung aufdrehen, auf dem Sofa zu kuscheln oder herumlümmeln.

Welche Veränderungen habe ich nach 1 Woche festgestellt ?

Keine.

Ich befürchte, ich war schon immer im “WirbleibenzuHause” Modus. Denn so was von stinkfaul zu sein, ohne Gewissensbisse zu haben, muss wohl angeboren sein.

Schwierig wird es vielleicht, wenn man ständig zu eng aufeinandersitzt, weil es die Räumlichkeiten nicht ermöglichen, dass sich jeder in ein anderes Zimmer zurückziehen kann. Oder wenn man Kinder hat, deren Bewegungsdrang einfach da ist und die beaufsichtigt werden müssen.

Wir können dies zum Glück. Uns zurückziehen. Jeder geht in seinen Bereich und beschäftigt sich dort mit seinen eigenen Interessen.

Haltet alle durch. Auch diese Corona Scheiße geht vorbei.

 

Corona Tagebuch

Der gestrige Freitag ist schnell erzählt.

Was habe ich gemacht ? Nix

Spülmaschine ausräumen, Waschmaschine und Trockner laufen gelassen, ein wenig gelesen, Kaffee auf dem Balkon getrunken und dort einfach nur herumgesessen, die Augen geschlossen, gedöst oder dem Vogelgezwitscher zugehört.

Habe ich mich dadurch entschleunigt ? Ein klares Nein. Nichtstun konnte ich vor Corona schon ganz gut.

Abends die letzte Folge der Serie StarTrek Picard angesehen. Das Ende der ersten Staffel empfinde ich als  zwiespältig. Auf der  einen Seite genial, auf der anderen wiederum, sehr verwundert. Ich möchte hier nicht spoilern, weswegen hier nichts weiter darüber geschrieben wird.

Insgesamt bin ich doch sehr verwundert darüber, bei wem das Corona Virus nachgewiesen wurde. Wo haben die sich angesteckt ? So viele Promis oder Politiker.

Sind in Wirklichkeit nicht schon viel mehr Menschen seit Wochen infiziert ? Hatten nicht viele im Januar und Februar eine “leichte Grippe” ? Ein Kratzen im Hals, leichter Husten, Unwohlsein, einen Tag Kopfschmerzen ? Und nach 3 oder 4 Tagen war es wieder weg. Die Arztpraxen waren zu dieser Zeit schon voll.

Ich befürchte die Dunkelziffer ist wirklich hoch.

Daseinsvorsorge

Daseinsvorsorge

Staatliche Dienstleistungen in der Grundversorgung.

Krankenhäuser, Gesundheitswesen insgesamt, Transportwesen, Strom, Wasser, Gas, Entsorgungsbetriebe, Feuerwehr, Polizei, Bildung und mehr gehören dazu.

Aufgaben die dem Staat obliegen oder ihm obliegen sollten.

Dieser hat in vielen Bereichen die Daseinsvorsorge nach unten an die Bundesländer abgegeben , was zum Teil natürlich auch am Föderalismus liegt. Die Länder wiederum haben Aufgaben an die Kommunen weiter gegeben. Staatliche Aufgaben wurden sogar privatisiert.

Und so haben wir zum Beispiel Unterschiede im Bildungswesen, in den Polizeigesetzen der Bundesländer, in der Qualität und Ausstattung der Einrichtungen.

Damit ist vieles auch von der finanziellen Situation der einzelnen Regionen abhängig. Reiche Städte, in denen die Steuereinnahmen sprudeln, betreiben einer bessere Daseinsvorsorge als ärmere Städte, die wirtschaftlich am Ruin stehen.

Der Staat hat sich teilweise aus seiner Verantwortung geschlichen und staatliche Unternehmen privatisiert. Es zählt nur noch der Profit. Alles was Kosten verursacht, kam auf den Prüfstand. 

Und das halte ich schon immer für bedenklich. Jetzt, in der Corona Krise lässt es sich sehr gut mitverfolgen, dass es an vielen Ecken und Enden klemmt.

Plötzlich stellt man fest, dass Ausrüstungsgegenstände in Krankenhäusern fehlen. Dass Produktionen ins Ausland verlagert wurden, die man besser im Land behalten hätte und benötigter Nachschub ausbleibt.

Seit geraumer Zeit weiß man auch, dass vorne und hinten das Personal fehlt. Berechtigte Lohnforderungen wurden trotzdem abgelehnt. Und gibt sich dann ganz erstaunt darüber, dass der Nachwuchs in vielen Berufen fehlt. Und zwar genau in den Berufen, die als systemrelevant gelten. Jetzt merkt man, dass diese Alltagshelden eben doch benötigt werden. 

Im Transportwesen arbeiten Lkw-fahrer zu miesen Konditionen und Bedingungen ,die sich Homeoffice Angestellte im Traum nicht vorstellen können. Die Verkäuferin an der Kasse steht unter Dauerstress und Dauerbeobachtung.  Stets den Nörglern und Unzufriedenen ausgesetzt und ständig in der Angst zu erkranken.

Hochgelobte Privatbahnen, die ja angeblich alles besser machen sollten, haben ihren Betrieb komplett eingestellt. Andere die ihren Betrieb noch nicht aufgegeben haben, überleben teils nur noch mit dem  vorübergehend ausgeliehenen Personal eines ehemaligen Staatsbetriebes, der auf dem Papier privatisiert wurde.

Die von allen bejubelte Buskonkurrenz, die mit grün lackierten Fernbussen unterwegs war, fährt auch nicht mehr. 

Immer mehr wurde nach unten durchgereicht. Immer mehr gespart. Immer mehr gekürzt. Der Bund, die Länder und Kommunen haben durch Sparmaßnahmen ihre Jahreshaushalte verschönert. Prämien wurden ausgeschüttet, an Theoretiker die Einsparmaßnahmen fanden und erfanden. Geld wurde an Beratungsfirmen verballert. Alles nur um einzusparen.

Doch jetzt kommt die große Retourkutsche und durch „unbürokratisches“ Bereitstellen von Milliarden versucht man den Sparwahnsinn der vergangenen Jahre zu vertuschen und wieder wettzumachen. 

Krankenschwestern, Ärzte, Altenpfleger arbeiten an ihrer Belastungsgrenze. Wie lange noch ? Wann können sie nicht mehr ?

In unserem Freundeskreis befinden sich Krankenschwestern und Pfleger. Was mir immer noch zu schaffen macht, war die Bitte eine Krankenschwester: „Betet für mich, ich bin auf der Quarantänestation eingesetzt.“

So könnte man eine noch viel längere Liste erstellen, mit Missständen die produziert wurden, weil an falscher Stelle gespart wurde und jemand seine Boni dafür kassiert hat.

Die Menschen klatschen am Abend aus den Fenstern, um die heilenden Berufe zu motivieren und um sich zu bedanken.  Das ist sehr schön, macht aber niemanden satt und nimmt keine Überstunden ab. 

Findet künftig ein Umdenken in Politik und bei der Bevölkerung statt ? Bekommt Daseinsvorsorge wieder den Stellenwert, der angemessen ist ? Oder ist alles ganz schnell wieder vergessen, wenn die Corona Pandemie wieder rückläufig ist ?

Daseinsvorsorge kostet Geld. Richtig viel Geld Man muss in Material, Personal und Vorratshaltung stets investieren.  Insgesamt jedoch vermutlich deutlich weniger, als jetzt über Nachtragshaushalte reingebuttert werden muss.

Es bleibt spannend.

 

Corona Tagebuch

Vergangene Nacht war das erst mal die letzte Schicht für eine Woche. Dies war schon seit Anfang des Jahres so vorgeplant und ist Teil meiner Altersteilzeit.

Somit geht es weiter in meinem persönlichen Corona Tagebuch.

Die Schicht war insgesamt sehr ruhig. Am Sonntagabend war ich nur auf der Kulturbahn mit einer Regionalbahn unterwegs durch den Schwarzwald.

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Es waren alle sehr vernünftig und vorsichtig. Die wenigen Fahrgäste hielten deutlichen Abstand voneinander und verteilten sich in dem Triebwagen.

Aber eine Ausnahme gibt es halt immer. Es tut mir leid es sagen zu müssen, aber es war wieder mal ein Jugendlicher, der es immer noch nicht gerafft hat.

Bei der letzten Fahrt steigt in allerletzter Sekunde ein vielleicht 18 -/ 19-jähriger in den ansonsten komplett leeren Zug ein. Zielsicher setzt man sich auf die Sitze hinter dem Führerstand. Holt das Taschentuch heraus und rotzelt rein. Das kann ja wohl nicht wahr sein, dachte ich. Und kurz darauf prustet er wieder in sein Papiertaschentuch.

Ich habe dann zu ihm gesagt: “Setzen Sie sich bitte woanders hin. Der Zug ist komplett leer. Da müssen Sie sich nicht so nahe hinter mich setzten”.

Die meisten kennen wahrscheinlich schon seine Antwort, noch bevor sie gelesen wurde.

Er fragte : “Warum ?”

Ich: “Weil wir in der Coronakrise sind und Abstand halten sollen.”

Er: “Ich bin nicht von Corona erkrankt. Ich habe Heuschnupfen.”

Ich: “Bitte ? Es ist mir egal, was Sie meinen. Gehen Sie bitte.”

Natürlich machte er keine Anstalten den Abstand zu vergrößern.

Ich wurde daher nachdrücklicher “Geh´sofort woanders hin. Man muss nicht infiziert sein, um andere anzustecken. Außerdem, vielleicht bin ja ich schon infiziert. Weißt du das:”

Weshalb muss man manche Jugendliche in diesem Ton anreden, damit sie es verstehen ?” Da will man höflich sein, aber das kommt mental nicht an.  Er stand dann auf und ist nach hinten gegangen.

Es mag ja sein, dass der junge Mann tatsächlich Heuschnupfen hatte und es täte mir auch leid, wenn es so ist.  Aber weshalb muss man da Diskussionen führen. Ich hätte ihn auch aussteigen lassen können. Wir haben dazu so Aussteigekarten bekommen. Dem muss er Folge leisten, sonst macht er sich strafbar. Natürlich hätte ich dann auch die Polizei anrufen müssen und geschildert, dass da einer herumrotzelt und sich die Augen reibt. Dann hätte er ein richtiges Problem gehabt.

Zum Feuerabend , auf der Fahrt nach Hause, mitten in der Nacht um 02.00 h, war ich offensichtlich der einzigste unterwegs. Und 2 Polizeiautos habe ich noch gesehen.

Und heute früh ist alles so ruhig hier im Wohnviertel. Viele Anwohner scheinen nicht bei der Arbeit zu sein, falls man dies an Hand der geparkten Autos rückschließen kann.

Man hört Staubsauger. Man hört wie sich Mütter und Töchter zanken. Die Straße ist wie ausgestorben.

 

 

Corona Tagebuch

Die unendliche Fortsetzungsgeschichte ?

Corona Tagebuch

Eine weitere Nachtschicht erfolgreich hinter mich gebracht. Von Samstag um 17.00 h bis Sonntag 04:00 h.

So arbeiten zum Beispiel Lokführer, die ja bekanntlich systemrelevante Tätigkeiten ausüben.

Dazu gehörten letzte Nacht mehrere Regionalexpress (RE), die ich “rum und num” fuhr. Dazu gehörte auch rangieren in die Fahrzeugreinigung und Desinfektion um dort zwischenzuparken, damit die Reinigungstrupps die Züge wieder in Ordnung bringen.

Dazu gehörten auch Abschlußdienste. Bei diesen wird die Lok und der Wagenpark nach vorgegebenen Regeln durch den Lokführer auf für ihn erkennbare Mängel untersucht.

Dazu gehörte in dieser Nachtschicht auch vorbereiten des ersten Regionalexpress, welcher unseren Standort am morgen verlässt. Diese Tätigkeit dauert gut und gerne rund 1 Stunde, in welcher der Lokführer eine Reihe von Prüfungen und Tests an einem Zug und der dazugehörenden Lok durchführt. Dies muss er übrigens mit seiner Unterschrift dokumentieren. Sicherheit geht immer vor Pünktlichkeit.

Und mein Passierschein A38 kam per eMail auf mein Diensttablett. Also diese Bescheinigung, dass ich bei einer Ausgangssperre unterwegs sein darf, sofern es dienstlich ist.

Insgesamt empfand ich gestern und die Nacht als bedrückend. So habe ich meine Welt noch nie erlebt. Kaum jemand in den Zügen. Leere Bahnhöfe. Nur 3 andere Autos sah ich auf meinem Nachhauseweg. Und das in einer Nacht von Samstag auf Sonntag. Irgendwie gruselig.

 

Corona Tagebuch

Eigentlich…,

wenn ein Blog Posting schon so anfängt…, mit dem Wort “eigentlich”, dann ist etwas, was nicht sein sollte.

Und das ist Corona mit all seinen Auswirkungen.

Jetzt haben wir unsere Bewegungsfreiheit stark eingeschränkt bekommen. Die Geschäfte sind zu. Restaurants, Museen, Spielplätze, alles zu. Nur Lebensmittelmärkte, Drogerien, Tankstellen und man höre und staune, Friseure sind noch geöffnet.

Warum eigentlich Friseure ? Vielleicht denkt sich die Landesregierung, die Bevölkerung würde ansonsten in ein paar Wochen aussehen, als ob alles nur noch Penner wären.

Noch dürfen wir draußen spazieren gehen und Sport machen. Jeder für sich. Weit weg vom anderen. Denn es dürfen sich nur noch maximal 3 Personen nahe kommen.

Meine systemrelevante Frau, war heute früh, gleich um 8 h, in einem großen Edeka Markt. Es gab Einlasskontrollen von einer Security. Nur 10 Kunden zur selben Zeit im Laden. Der nächste durfte jeweils nach verlassen einer Person in den Supermarkt nachrücken. Es gab alles an Artikeln zu kaufen. Der Einkauf meiner Frau war relativ klein, da nur täglich zu ergänzendes nachgekauft wurde. Sie war der ziemlich schnell wieder draußen. Die Warteschlange vor dem Laden wuchs in dieser Viertelstunde sehr stark an. Und sie hörte, wie so uneinsichtige,  intellektuell vermutlich eher einfach gestrickte Kunden, den Wachmann beleidigten und beschimpften.

Vergangene Nacht hatte ich ein paar RE Züge gefahren. So leer habe ich den Stuttgarter Hauptbahnhof die letzten 20 Jahre nicht einmal gesehen. In meinen 5 Doppelstockwagen saßen sicherlich insgesamt keine 25 Fahrgäste.. Sie sahen eher nach Pendlern aus, als Reisende.

In Esslingen stiegen dann 5 jüngere Personen ein, mit Bierdosen und Wodkaflaschen. Grölend, laut, und kaum gerade stehen könnend. 2 Bahnhöfe weiter fielen sie dann aus dem Zug. Und in Reutlingen saß eine Gruppe Jugendlicher aufeinander, knutschten sich ab, Energiedrinks in der Hand, laut herumproleten, Zigaretten weiterreichend, an denen erst die Jungs nuckelten und dann die Mädchen. Pfui Deibel.

Und genau diese Personenkreise werden dafür verantwortlich sein, dass wir demnächst womöglich eine rigorose Ausgangssperre bekommen.

Eines ist in dieser Coronakrise sicher. Wir alle werden aus diesen Zeiten nicht so herauskommen wie wir rein sind.

Die einen werden arbeitslos, andere haben Kurzarbeit, es werden viele insolvent, im Umfeld werden welche erkranken und hoffentlich nicht sterben. Viele werden in Quarantäne kommen. Unsere Ersparnisse gehen flöten. Unsere private Altersvorsorge löst sich in Rauch auf.

Und nun zurück zum Eingangs erwähnten “eigentlich”. Die letzten paar Wochen habe ich viel über unseren Kalifornien Roadtrip geschrieben. Da gäbe es noch einiges zu erzählen. Dazu habe ich aber diese Tage nicht wirklich Lust zu berichten. Das hole ich dann nach. Den meisten wird sowieso das Reisen vergangen sein.

Liebe Leser, in diesem Sinne und bleibt gesund.

 

 

 

Billiger Urlaub 2020

Wird wohl ein

billiger Urlaub 2020

Vorausgesetzt es wird niemand krank von uns.

Dieses Jahr hatten wir, meine Frau und ich, sowieso nichts größeres geplant, weil in den letzten paar Jahren waren wir auf stets größeren Reisen oder sogar mehrmals im Jahr weg.

Das Thema Reisen ist auch nur so lange wichtig, wie alle gesund sind, in Lohn und Brot stehen und es die Lage in der Welt zulässt.

2020 sieht es reisetechnisch gar nicht gut aus. Überall Einschränkungen und Verbote wegen Corona. Also bleiben wir halt “dahoim” . Da ist es auch schön.

Am Fuße der Schwäbischen Alb lebend, ergeben sich naturgemäß sowieso viele Möglichkeiten und Touren, die man mit dem Fahrrad oder wandern erleben kann. Vesper einpacken und nach draußen, ist schon auch ganz ok.

Nichtraucherschutz ausweiten

Den Nichtraucherschutz ausweiten

Da bin ich voll dafür.

Wer meint rauchen zu müssen, soll dies tun.

Aber bitte nicht so, dass andere durch diesen widerlichen Gestank und Dampf müssen.

Erst diese Tage, morgens direkt vor der Tür im Eingangsbereich des Fitnessclub, in welchem ich trainiere. Steht da so eine halbe Portion Männlein und dampft so abartig, dass im Umkreis alles eingenebelt war.

Ich sagte zu ihm, dass ich rein möchte  und jemand anderes raus. Er antwortete so richtig hohl und dumpf : “Jaaa” Und schaut einfach nur blöd hinter seinem Verdampfer hervor.

“Geh weg, ich will nicht durch deinen Gestank müssen”, sagte ich äußerst charmant, so dass diesem Würstchen vor Schreck beinahe die Dampfmaschine aus der Hand fiel. Er räumte dann den Platz und ich konnte rein, ohne Atembeschwerden zu bekommen.

Ich meine, es gehört an folgenden Orten ein Rauchverbot: An öffentlichen Gebäuden, auf Bahnhöfen, Bushaltestellen, in Parks und generell mindestens 10 Meter entfernt von Eingangsbereichen sämtlicher Einrichtungen.

Und es muss bei Verstößen verfolgt werden, mit richtig hohen Bußgeldern. So wie in Canada. Da kostet dich das 1000 Dollar. Und die ziehen das wirklich durch. Das funktioniert dort bestens.

Wie gesagt, wer meint die Tabakindustrie unterstützen zu müssen und zu Milliardären machen zu müssen, soll dies tun. Aber andere dabei nicht belästigen.

 

 

Keine Guten Vorsätze 2020

Liebe Leser auf Enjoy

es tut mir sehr leid es so sagen zu müssen

Ich habe keine Guten Vorsätze für 2020 vorgesehen

Rauchen ? Mache ich schon lange nicht mehr.

Weniger Alkohol ? Zuviel war sowieso nie ein Thema. Mal 1 oder 2 Viertele oder ein Bier. Mehr ist nicht.

Weniger Essen ? Eher nicht, bin nicht übergewichtig.

Abnehmen ? Entfällt zwangsläufig.

Gesünderes Essen ? Bin ich schon seit einiger Zeit dran, mir zu den meisten Mahlzeiten Gedanken zu machen.

Weniger Schokolade ? Kaum möglich, esse diese sowieso nur sehr selten.

Mehr Sport ? Mache ich schon immer 3 mal die Woche. Manchmal sogar 5 mal.

Weniger arbeiten ? Jaaaa, klingt sehr interessant, bin aber schon in einem Altersteilzeitprogramm.

Mehr im Haushalt helfen ? Nöööö. Mache schließlich schon recht viel.

So fallen alle guten Vorsätze aus dem Raster, zumindest 2020.

Aber das kann sich alles ganz schnell ändern. Das Leben ist unvorhersehbar. Und das ist auch gut so.

 

Investitionen in das Schienennetz

In einer interessanten Dokumentation habe ich gesehen, wie hoch der Unterschied der Investitionen in das Schienennetz zwischen Deutschland und der Schweiz  ist.

Die Schweiz investiert pro Jahr und Einwohner 365,- € in ihre Schieneninfrastruktur.

Deutschland investiert pro Jahr und Einwohner 78.- € in seine Schieneninfrastruktur.

Investitionen in die Infrastruktur sind Sache des Bundes. Dieser gibt jedoch lieber Geld aus für Unfug wie Oberleitungen über Autobahnen. Sogar für 5000 Kilometer soll dafür Potenzial bestehen. (Rettungshubschrauber landen dann dort übrigens nicht mehr).

Der Verkehrsminister investiert somit in “neue Erfindungen” die wir jedoch schon längst haben. Dem Transport unter Fahrdraht.

Für einen Güterzug müssen mal locker 30 Lkw auf die Straße.

So viel zum Thema dieser Regierung in Sachen Umweltschutz und Zukunft. Da kann es noch so viele Friday for Future Demos geben. Lobbyarbeit der Volksvertreter wird immer Vorrang haben, vor dem was die Wähler wollen.