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Ein Blick auf den Glaswaldsee

Ein Blick auf den Glaswaldsee

foto glaswaldsee

Noch nie gehört ?

Nun, dies mag daran liegen, dass dieser naturbelassene See nur per Wanderung zu erreichen ist. Oder auch mit dem Mountainbike. Die Wege zum Glaswaldsee führen alle nach oben. Denn der See liegt in einer Höhe von 839 Meter.

Entweder macht man eine 13 Kilometer lange Wanderung, die ungefähr auf gleicher Höhe verläuft, aber dann musst du den Weg auch zurück gehen, oder du fährst mehrere Kilometer eine schmale Straße in ein Seitental mit der Glaswaldstraße, in der Nähe von Bad Rippoldsau-Schapbach.  An deren Ende befindet sich ein Wanderparkplatz.

Über stets ansteigende  und geschotterte Waldwege geht es dann zu Fuß 1 Kilometer aufwärts.

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Man kann den Natursee umrunden. Die Uferlänge beträgt nur rund 650 Meter.

foto See

Im Sommer kann man sich ein kleines Plätzchen zum sitzen und genießen suchen. Man sitzt im Schatten des Waldes direkt am See.

Auf dem Reutlinger Hausberg

Auf dem Reutlinger Hausberg

im Oktober

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Traumhaft liegt dieser Berg. Und an schönen Herbsttagen ist es geradezu ein “muss” nach oben auf die Achalm zu gehen.

Wer ganz nach oben zum Turm wandert, spürt dies anschließend recht ordentlich in den Beinen.

Die häufigste Äußerung lautet dann: “Mann, bin ich fertig…”

Die Aussicht entschädigt jedoch für die Anstrengungen.

achalm foto

Heute war der Aussichtsturm geöffnet. Was mich und andere Besucher freute.

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Noch eine Pause. Die Rundumsicht geniessen und dann zurück.

Bergabwärts geht übrigens genauso in die Oberschenkel, wie das aufwärts wandern.

Wandern Hohenwittlingen

Wandern auf den Hohenwittlingen

macht Spaß.

Der Hohenwittlingen ist eine Burgruine auf der Schwäbischen Alb, nur wenige Fahrminuten von Bad Urach entfernt.

Wer es auf die harte Tour braucht, parkt unten an der Bundesstraße und wandert nach oben. Zarte Gemüter, wie ich eines bin, fahren in den Ort Wittlingen , folgen den Schildern durch die Ortsmitte,  zu einem kleinen Parkplatz und wandern dann nahezu ebenerdig zur Ruine.

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Man spaziert dabei an einem Hofgut vorbei und es sieht aus, als ob der Weg nicht weiterginge. Aber das ist dann schon richtig. Der Weg ist schmal und sieht nur so aus, als ob er ins Nichts führe. Einfach weitergehen, nirgends abbiegen und man steht auf einmal vor der Burgruine.

Die kann man das ganze Jahr über besuchen. sofern es die Witterung und  die persönliche Ausstattung, wie Schuhwerk, Kleidung, zulassen.

In der Nähe befindet sich die Schillerhöhle. Diese ist über die Wintermonate gesperrt, zum Schutze von Tieren. Ab Mai kann man in die Höhle rein. Sie ist allerdings für den Tourismus nicht erschlossen.

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In und um die Höhle spielt sich auch die fiktive Geschichte um die Familie des Neandertaler Rulaman. Darin wird sein Leben als Höhlenmensch in der Steinzeit erzählt. Ein spannendes Buch, welches früher mal Pflichtlektüre in der Schule war.

Winterwanderung Wasserfallsteig

Eine Winterwanderung am Wasserfallsteig

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Der Wasserfallsteig wurde 2016 zum schönsten Wanderweg in D gewählt. Meine heutige Rundwanderung führte nur zu Teilen über diese schöne Strecke. Dies war der Witterung, dem Winter, der Zugänglichkeit und meiner eigenen Sicherheit geschuldet. Ich denke hierbei an möglichen Schneebruch, also an Bäume die unter Schneelast stehen. Oder an rutschige schmale Wege im Gefälle bzw. in den Steigungen, die ich vermieden habe.

Gestartet bin ich am Bahn Haltepunkt Bad Urach Wasserfall. Von dort der Beschilderung in Richtung Gütersteiner Wasserfälle gefolgt.

Auf den Wanderwegen ein wenig im Zick-Zack Kurs unterwegs gewesen. Denn, wie bereits erwähnt, es ist Winter und nicht alles gut begehbar. Ein Teilstück war sogar wegen eines Erdrutsches gesperrt.

So wurden es Umwege und größere Bögen auf meinem Weg. Was jedoch in Ordnung ist, denn bekanntlich ist ja der Weg das Ziel.

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Letztendlich bin ich dann über einen verschneiten Weg durch den Wald an den Gütersteinen Wasserfällen angekommen.

Ein im Winter wunderschöner, beinahe mystisch wirkender Ort.

Man möge bedenken, dass einst ein Kloster dort stand. Ein Zisterzienkloster.  Vor rund 900 Jahren gegründet, im Laufe der Jahrhunderte zu einem Kartäuserkloster umgewandelt und circa 1560 aufgegeben. Man weiß, dass es dort sogar 2 Kirchen mit prächtigen Altären gab. Es war ein Wallfahrtsort, hinten in einem Tal, in die Berge gebaut. Teile der Ausstattung stehen heute im Germanischen Museum in Nürnberg oder in Kirchen der hiesigen Region.

Nur 50 Meter oberhalb dieser Stelle befindet sich die Gütersteiner Kapelle, die an das Kloster erinnern soll.

Ein Blick ins Innere der Kapelle.

Ein sehr zufriedener Wanderer ist mir da vor die Kamera gelaufen.

Auf dem Rückweg durch das Maisental mit Blick auf neuere Wohngebiete von Bad Urach.